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Juli/August 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
3-65 W COST EFFECTIVE AD/DC OPEN-FRAME CONVERTER LO SERIES

FEATURES:
• Universal input: 85 – 264 VAC / 100 – 370 VDC (LO05: 165 – 264 VAC / 230 – 370 VDC)
• Operating temperature range: -25 °C to +70 °C
• High I/O isolation: 3000 VAC
• Regulated output, low ripple & noise
• Output short circuit, over current and over voltage protections
• LO15 / 30 / 45 /  65 series meet IEC / EN / UL62368 safety standards
• LO15 / 30 W series meets white goods requirements
• LO15 / 30 / 45 / 65 series have indicator lights

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Juli/August 2019

Juni 2019  >>

GEDANKEN ZUR WAHL DES EU-PARLAMENTS

Liebe Leserinnen und Leser,

70 Jahre Frieden, welche wunderbare Tatsache und 60 Jahre Europäische Union, das bedeutet freien, grenzenlosen, überschreitenden Verkehr, 60 Jahre problemloser Austausch
von Produkten der einzelnen Ländern. All dies waren Jahre der Prosperität und des Wohlstandes für alle angeschlossenen Länder. Unzählige Entwicklungsprojekte in den
einzelnen Ländern konnten finanziert werden, zum Wohle der beteiligten Länder. Dass dabei bei manche Milliarde in die Taschen Unberechtigter geflossen ist, ist traurig,
aber auch Wahrheit. Dass Parlament einmal im Monat nicht in Brüssel, sondern in Straßburg tagt, ist eine der Merkwürdigkeiten, sind Eigenarten, die man nicht unbedingt
verstehen kann. Diese Gemeinschaft der 27 Länder steht jetzt mit der Europawahl wieder auf dem Prüfstand. Wir EU-Bürger haben die Chance, ein neues Parlament zu wählen
und dabei unsere Zufriedenheit bzw. unseren Ärger über die Tätigkeit des bisherigen europäischen Parlamentes auszudrücken. Neben den etablierten bekannten Parteien,
versuchen eine Vielzahl von neuen Parteien einen Sitz in Brüssel zu ergattern. Viele von uns werden sich fragen, ob man überhaupt wählen soll, weil es ja doch nichts nützt
oder seinen Ärger durch die Wahl von radikalen Parteien zum Ausdruck zu bringen. Auch England, das eigentlich ausscheren möchte aus dieser Gemeinschaft, ist jetzt gezwungen,
nochmal an der Wahl teilzunehmen.

Wir alle sind uns in einem Punkt sicher, es muss sich in Brüssel einiges ändern. In den vergangenen Jahrzehnten wurden viele unnötige, kleinliche – ja fast dümmliche
Verordnungen geschaffen, über die man im Normalfall nur den Kopf schütteln kann. Eine der wichtigsten Forderungen von uns Wählern wäre deshalb, sich auf das Wesentliche
zu konzentrieren und Nebensächliches den Länderparlamenten zu überlassen und wir Wähler müssen durch unsere Wahl der richtigen Abgeordneten dafür Sorge tragen, dass
wir wieder ein möglichst stabiles Parlament mit etablierten Parteien bekommen, wobei nationale Interessen möglichst nicht allzu deutlich auftreten sollten. Vor allem
müssen die separatistischen Tendenzen von Ländern wie Ungarn, Polen, Italien beendet werden.

Demokratische Gedanken und Wünsche von 300 Mio. EU-Bürgern werden auf üble Weise mit Füßen getreten, wenn die Pressefreiheit eingeschränkt wird. Demokratie und Machtstreben
vertragen sich nicht, und die Länder, die sich nicht an diese Spielregeln halten wollen, müssen mit energischen Mitteln wieder zur Räson gebracht werden.
Jeder, der Mitglied in einem Fußballclub oder Turnverein ist weiß, dass es Spielregeln gibt, an die sich jeder zu halten hat. Einige Länderpolitiker haben eine andere Meinung
und betrachten die EU als Milchkuh, die sie bedenkenlos melken können.

Als Bürger der EU würde ich mir wünschen, dass sich das neue Parlament vor allem um außenpolitische Fragen kümmert, denn was ist heute die EU auf dem Weltmarkt im Vergleich
mit den Wirtschaftsmächten wie die USA und China. Wir lassen es zu, dass China eine neue „Seidenstraße“ quer durch Europa bauen will, und wir haben kein Rezept, um etwas
Ähnliches zu planen. Jahrzehnte lang hat man zugesehen wie sich die wirtschaftlichen Verhältnisse dramatisch verschlechtert haben und die EU überflüssige Warengüter genau in
diese Länder liefert, um erfolgreich jeden Keim einer Industriealiserung zu zerstören! Wie oft zeigt sich noch ein kleinstaatliches Denken der einzelnen Mitglieds-länder,
rasche gemeinschaftliche Aktionen zu verhindern. Und das gefährlichste jetzt sind die politischen Strömungen von nationalistisch gesinnten Parteien, zusätzlich angeheizt durch
soziale Netzwerke, die das Misstrauen noch weiter schüren und die EU  als solches in Frage zu stellen. Es besteht Hochsaison für Skeptiker, Zweifler und totale Verweigerer.
Wir sollten die positiven Seiten der EU sehen, ohne die wir diesen Wohlstand, in dem wir heute leben, überhaupt nicht hätten. Deshalb ist es so wichtig, zur Wahl zu gehen!

           
Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Juni 2019

Mai 2019  >>

ENERGIESPAREN IM ALLTAG

Liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich ist es eine Schande, dass jetzt auch noch Kinder auf die Straße gehen müssen, um alle Verantwortlichen in der Regierung, im Bundestag, in den Länderparlamenten aber auch in der Industrie daran zu erinnern, dass unsere Energiepolitik und der Schutz der Umwelt in aller höchster Gefahr sind. Es gibt Millionen Stimmen, Zeitungsartikel, Radio- und Fernsehkommentare, dass
eine Energiewende, d.h. ein Umschwung von Fossilen- zu den Natürlichenenergieträgern, dringend notwendig sei.

Wir reden und reden, aber seit der Reaktorkatastrophe in Japan hat sich eigentlich nicht allzu viel getan. Hoffnungsvolle Ansätze sind zwar sichtbar, aber nach wie vor wird viel zu viel geredet. Natürlich sind die Solardächer ein positiver Effekt, aber sie hätten nicht einen solchen Zuspruch erfahren, ohne die hohen Zuschüssen. Auch die Windenergie wurde eifrig gefördert, nur schade, dass die Nord- Südtrasse immer noch nicht besteht, damit der Strom von der Nord- und Ostsee in die großen Zentren des Stromverbrauchs, nämlich Süddeutschland, auch hin transportiert werden kann.

Diese Unsummen von Fördergeldern müssen natürlich refinanziert werden, in der Folge, dass unsere Energiepreise Weltweit mit an der Spitze stehen und deshalb das Energiesparen in der Industrie, in den Haushalten, zur Heizung der Wohnungen usw. dort ansetzt. Das wird zwar von jedem begrüßt, aber die Motivation entsteht nur durch den Druck durch die hohen Preise, die sich nur nach obenhin, bewegen.

Dass unsere Vorfahren sich am Lagerfeuer erwärmt und gekocht haben, ist mir verständlich, aber dass wir fossile Energieträger immer noch benötigen, um Elektrizität zu er-
zeugen oder sie direkt in Wärme umzuwandeln, ist doch eigentlich peinlich, wenn wir die Energie der Sonne  als „Hightechland“ nicht sinnvoll nutzen. Vor Jahren wurde ein Sahara Projekt groß gelobt, um in riesigen Feldern Strom zu erzeugen, was in einigen Ländern wie den USA auch teilweise passiert, aber die Verwirklichung blieb aus, weil der Transport des Stroms nach Europa offensichtliche Schwierigkeiten bereitete.

Allerdings lassen allerneueste Forschungsergebnisse hoffen: Nach der Umwandlung von Sonnenenergie in Strom, wird daraus Wasserstoff mit Hilfe eines Katalysators in eine gefahrlose Flüssigkeit umgewandelt. Diese soll dann, wie Rohöl, gefahrlos mit riesigen Tankschiffen nach Deutschland gebracht werden und erst im Motor wieder getrennt werden um schließlich als Wassertropfen durch den Auspuff abzufließen.

Auf dem Reißbrett klingen diese Lösungen wunderbar, aber bis zu ihrer Verwirklichung dürften einige Jahre bis Jahrzehnte in die Lande gehen. Nur weil unsere Kinder offensichtlich vernünftiger sind als wir Alten, denkt man ernsthaft darüber nach, wann Kohlekraftwerke, Braunkohlekraftwerke und Ölkraftwerke end-gültig abgeschaltet werden. Bis dahin heißt es einfach: Sparen,
sparen und nochmals Energiesparen.

Gerade deshalb sind neueste Systeme und Verfahren des intelligenten Energiemanagements und der Energieverteilung (SMART GRID) so wichtig und interessant. Und weil man elektrischen Strom nur über Batterien speichern kann, bilden beide Einheiten zusammen d.h. das intelligente Verteilungsmodul und die Batterie, ein äußerst effizientes Mittel, um Energie, z.B. Computern in Robotern und vielen anderen Anwendungsgebieten optimal zu verteilen.

Unsere beiden neuen Kooperationspartner, die Firma Olmatic und die Firma Jauch zeigen zu diesem Thema interessante Lösungen. Sehen Sie weitere Informationen im Inneren dieses Heftes.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Mai 2019

April 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
NEW TYPES OF RECTANGULAR SPEAKERS FROM CHINASOUND AND VECO

FEATURES:
• Wider frequency range and better sound, compared to other sound solutions
• Space saving shape & size
• Different impedances available
• Wide range of sizes available)
• Wire / connector assembly available
• Automotive specification available
• Expert advice & design-in support available

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April 2019

März 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
NJR4234BW – the 24 GHz microwave distance measurement sensor module

FEATURES:
• 24 GHz microwave distance measurement sensor for stationary and moving objects up to 30 m for a pedestrian
• Antenna, microwave RF circuit, base-band IF circuit, MCU and also signal processing are integrated in low-profile package (38 x 38 x 4.2 mm)
• Low-power-consumptiont
• High sensitivity mobile object detection (patented technology)
• Distance measurement signal processing
• Automatic calibration and gain control
• Radio interference prevention
• UART interface and digital CMOS output

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März 2019

Januar 2019  >>

Ein herzliches gutes Neues Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

zuerst wünschen wir Ihnen ein herzliches gutes Neues Jahr. Mit viel Krach und Raketen haben wir das alte Jahr 2018 verabschiedet und das neue Jahr 2019 begrüßt. Die einen waren froh, dass sie es hinter sich hatten und die anderen schauten mit etwas bangen Blicken auf das kommende Jahr. Im Fernsehen und Zeitschriften überboten sich die Jahresvorausschauen, Prophezeiungen, Prognosen und trotzdem wissen wir alle nicht, was uns in diesem Jahr an frohen aber auch weniger frohen Neuigkeiten bewegen wird.

Eines ist uns klar geworden, der Wind in der Weltwirtschaft wird rauer. Deutschland hatte noch ein Wirtschaftswachstum von 1,5%, nicht schlecht, aber auch nicht Rekord verdächtig. Die Wirtschaftsforscher hatten ein besseres Ergebnis erwartet und unser Finanzminister Scholz hat einen Überschuss von über 10 Milliarden Euro erzielt, dies ist erfreulich.

Wir hatten einen langen Sommer mit großer Trockenheit und dadurch Verkehrsprobleme auf den Wasserwegen. Herr Trump will um alles in der Welt seine Mauer zu Mexiko aufbauen und hat uns mit manchen unverständlichen Reaktionen und Anordnungen überrascht, die den Welthandel erschweren werden. Auf der einen Seite will er sich aus der Weltwirtschaft zurück ziehen oder mit Ländergruppen neue Wirtschaftsabkommen abschließen, auf der anderen Seite bedroht der amerikanische Botschafter in Deutschland die Industrie mit Repressalien, falls die zweite Ostseegasleitung gebaut wird. Die Autoindustrie weiß auch noch nicht, ob es zu Einfuhrzöllen in die USA kommen wird und das Abstimmungsvotum des Britischen Parlaments mit der Niederlage von Frau May könnte uns als erstes Großereignis im Jahre 2019 Probleme bereiten. Die Ungewissheit über den Brexit ob er nun statt findet oder nicht, wird uns in diesen Tagen noch heftig beschäftigen.

Eines sollte uns klar sein, der Ton wird rauer und die Wachs-tumsraten werden künftig moderater ausfallen. Eine lineare Verlängerung der letzten Jahre sollte man besser nicht in Erwägung ziehen. Eine Rezession, dafür sprechen alle Anzeichen, sollte es in 2019 nicht geben, aber etwas Vorsicht ist sicherlich bei unseren wirtschaftlichen Handlungen angebracht. Ein wichtiges Ereignis wird sicherlich die Wahl zum Europaparlament sein und die Beteiligung und das Wahlergebnis spannend. Vom neuen Parlament wünschen wir uns mehr Aktivitäten im Außenbereich, aber weniger Regulierungen im EU-Bereich. Die Regulierungswut im Parlament muss gezügelt werden, damit der einzelne Bürger die Tätigkeit und den Sinn der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft akzeptieren und besser verstehen kann.

Meinen Wunsch an die Politiker wäre, mehr Praxisnähe zu praktizieren und sich auf die dringenden Probleme zu konzentrieren wie Digitalisierung, Altersarmut, Abschaffung des Solidaritätszuschlags, eine bessere Ausbildung unserer Kinder und verbesserte Vorbereitung auf den Wechsel ins Berufsleben wären notwendig. Das teilweise erschreckende Unwissen der Schulabgänger muss ein Ende finden. Arbeitslosigkeit lässt sich nur durch verbesserte Bildung vermeiden und an die Kultusminister der Länder geht der dringende Appell, in allen Bundesländern ein gleichmäßig hohes Bildungsniveau zu erzielen, denn das Nord-Süd-Gefälle zwischen den Schulen in Schleswig-Holstein und Bayern muss endlich überwunden werden.


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Januar 2019

Dezember 2018  >>

Liebe Leserinnen und Leser,
Wir nähern uns der Ziellinie dieses Jahres in Windeseile. Es war ein „wildes Jahr“ mit vielen Überraschungen. Die Regierung
von Donald Trump ließ uns bereits einige böse Überraschungen erwarten, aber es kam dann während des Jahres doch noch
knüppeldicker als erwartet. Die Kündigung der Zollabkommen, der Marsch der Südamerikaner nach Mexiko und der vergebliche
Versuch in die USA einzuwandern und vieles andere mehr. Besonders bedrückend empfand ich die sich häufenden
Naturkatastrophen, von Erdbeben angefangen über kräftige Regen in Italien, Mallorca und wo immer sie sonst noch
auftraten. In den letzten Monaten versiegten die Flüsse, da war kein Wasser mehr, sodass die Schifffahrt eingestellt werden
musste und unsere Treibstoffversorgung auf der Kippe stand. Die von Menschenhand geschaffenen Probleme sind in diesem
Jahr bei weitem übertroffen worden. Das zeigt doch, wie stark wir nach wie vor, trotz 4.0, IoT und künstlicher Intelligenz usw.
eigentlich völlig den Naturgewalten ausgeliefert sind, die wir gar nicht beeinflussen können! Aber wenn wir an den CO² Ausstoß
denken, eigentlich doch mit beeinflussen könnten, wenn wir denn wollten, und vor allem die Einsicht hätten. Leider gibt es
immer noch Viele, die den Klimawandel in Frage stellen oder direkt leugnen. Meiner Meinung nach ist dies eine ziemlich
hirnrissige Haltung.

Auch politisch hat sich bei uns in Deutschland in diesem Jahr viel getan. Die SPD rätselt, wie man neue Wähler gewinnen
könnte, in Bayern ist endlich Ruhe eingetreten, Frau Merkel hat das Ende ihrer Regentschaft eingeläutet, und so könnte
man eigentlich zum Alltag zurück kommen, wenn dann nicht am Himmel einige Gewitterwolken aufziehen würden, die mir
gar nicht gefallen. Angefangen von den Aktienkursen, die erheblich eingebrochen sind, und zeigen, dass die Euphorie der
Aktienmärkte sich ziemlich abgeschwächt hat. In Frankreich sind Unruhen entstanden, die Hr. Macron noch nicht im Griff hat, und
der Brexit ist auch noch nicht ausgestanden, egal wie er sich nun schlussendlich gestalten wird. Es bleibt eine offene Frage, ob der
Braunkohletagebau in Deutschland geschlossen wird. Unsere Computerwelt ist nach wie vor gefährdet durch Hackerangriffe.
Millionen von Flüchtlingen sind auf der Flucht oder auf dem Weg zu neuen Zielen in der Hoffung auf ein besseres Leben. Dies sind
nur einige Beispiele von Gedanken, die einem zum Jahresende zu denken geben sollten.

Das klingt nicht gerade heiter und passt so gar nicht zu dem „fröhlichen Weihnachten“ wie man sich es wünschen würde.
Dabei sind sehr viele der oben aufgezählten Probleme nur das Werk von Menschen, von Politikern, die mit unsagbarer Machtgier
versuchen, Ihren Herrschaftsanspruch weiter auszudehnen und nicht zögern, dabei auch religiöse Aspekte wie zum Beispiel
den Islam oder den Kampf zwischen den Sunniten und Schiiten, dabei hemmungslos ins Spiel bringen.
Ich kann deshalb nur an die Vernunft unseren Mitmenschen appellieren, vor allem an die Regierenden, zum Wohl der Völker
tätig zu sein, den Wohlstand der Völker zu fördern, aber nicht, wie in den USA „Amerika First’“ überall einzuführen, sondern
durch den Ausspruch „People First“, damit sind alle Menschen dieser Erde gemeint.

Mit diesen Gedanken will ich Sie nicht zu sehr beschweren, aber daran erinnern, wie zerbrechlich unser Frieden, die
Globale Sicherheit und die Natur sind, und dass wir alle dazu beitragen müssen, die Kleinen, die Großen, die Armen und die
Reichen, dass die Natur wieder in Einklang kommt und wir Menschen, wo immer wir sind, uns in Bescheidenheit und
Zufriedenheit üben.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes, angenehmes und geruhsames Weihnachtsfest, Gesundheit und viel Positives im
kommenden Jahr 2019.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Dezember 2018

Juni 2017  >>

Liebe Leserinnen und Leser!

Lassen sie uns heute keine politischen oder andersartigen Themen diskutieren, wir haben doch alle nur noch Sommer, Sonne & Urlaub im Kopf. Lassen sie mich von etwas sprechen, das mich seit 3 Monaten beschäftigt, nämlich der Frage, kann man Sonnenlicht künstlich erzeugen? Natürlich nicht mit der wahnsinnigen Strahlkraft und Energie der Sonne, aber doch immerhin mit dem Sonnenlichtspektrum. Diese Frage kann ich jetzt nach langem Studium und Fachliteratur, Firmenbroschüren und Aufsätzen eindeutig mit Ja beantworten. Ja, man kann künstliches Sonnenlichtspektrum erzeugen. Unser Kopfbeherbergt eine unglaublich vielseitige „chemische Fabrik“. Für das Sehen werden Botenstoffe und Hormone erzeugt oder aktiviert, für die Farberkennung genauso. Das gleiche gilt für das Einschlafen, wie das Aufwachen. Wenn Sie der Zusammenhang interessiert, ich schicke ihnen gern eine detaillierte Broschüre unserer Firma.

Der Auslöser dieser Untersuchung war, dass meine Firma euroLighting, eine zweite Firmengründung von mir, neben unserer 40-jährigen Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH, Produkte vertreiben will, von denen der Hersteller behauptet, sie könnten ein dem Sonnenlicht sehr ähnliches Sonnenspektrum erzeugen. Da war Misstrauen wirklich angesagt, und wir haben als ersten Versuchsballon 100 Glühbirnen an Haushalte verschenkt, zusammen mit einem Fragebogen, diesen uns nach einer Woche ausgefüllt zurückzugeben, ohne dass die Probanden wussten, was wir eigentlich wissen wollten. Und der Erfolg war überraschend, denn 70% fühlten sich durch das neue Licht (in der alten Glühbirnenform) angeregt, konnten besser lesen, also die Schrift klarer erkennen, fühlten sich wesentlich wohler bei dem abendlichen Licht unter LED Beleuchtung, selbst bei 2700 K warmen Licht, sagten, dass sie weniger ermüdeten am Abend. Nur 30% fühlten sich weniger oder gar nicht angesprochen. Naja, es gibt halt Menschen mit unterschiedlicher Empfindlichkeit. Nach diesem ersten Test war ich neugierig genug, mich intensiv mit der Fachliteratur zu befassen und lernte, dass man auf der letzten „Light + Building“ in Frankfurt schon einige Versuchsaufbauten mit sogenanntem „HCL Human Centric Lighting“ ausgestellt hatte. Aber große Emotionen haben die Aussteller wohl leider nicht erfahren dürfen. Fachblätter haben nur spärlich dazu Stellung genommen. Beim Quellen studieren habe ich gelernt, dass wir tagsüber ein Hormon namens „Melatonin“ erzeugen, das uns beim Einschlafen hilft und ruhig schlafen lässt, aber bei zu viel Fernsehen oder Arbeiten am Computer oder selbst beim Schauen ins Handy wird diese Melatoninerzeugung gestört, teilweise reduziert, weil diese Geräte blaues Licht ausstrahlen, das diese Melatoninbildung behindert. Wir haben dann Messergebnisse mit einem präzisen Gossen Messgerät an Fernsehern, Handys, Computern und Bildschirmen vorgenommen, und die Ergebnisse waren mehr als überraschend, denn die Messergebnisse waren durchweg schlecht und das schlimmste Licht sendeten die Stromsparlampen aus. Man wundert sich, dass die Regierung und alle, die etwas davon verstehen wollen, auf dem Energiesparlabel herumreiten, aber die Qualität des Lichtes, das diese Lichtquellen, also Computer, Schirme, Fernseher usw. ausstrahlen, ist völlig unbekannt. Es wird nicht bewertet und nicht benotet, und es wird nicht davor gewarnt. Die herstellende Industrie wird es wohl gewusst haben – hoffen wir es, aber deren Schweigen ist verständlich!

Vor dem Einschlafen erzeugen wir Melatonin, dann gibt es morgens ein Hormon, das zum Aufwachen beiträgt, in dem es auf das bläulich-weiße Licht in der Dämmerung der Sonne reagiert, tagsüber erzeugt der menschliche Körper Seratonin, das Glückshormon, das durch Essen von Schokolade angeblich gesteigert wird. Und sonst dreht sich die Hormonproduktion 24 Stunden lang, man nennt dies den „circadianen“ Rhythmus, dem wir alle unterliegen und der uns höchste Leistungssteigerung zwischen 10 und 11 Uhr bringt und sie nach einem Abflachen um die Mittagszeit gegen 16 Uhr nochmals anschwellen lässt.

Denkt man 200 Jahre zurück, dann waren die meisten Menschen im Ackerbau tätig und damit den ganzen Tag dem Sonnenlicht ausgesetzt. Erst mit der Erfindung der Industrialisierung und der Erfindung des künstlichen Lichtes, also der Elektrizität, reduzierte sich dieser Sonnenkonsum auf ca. 10% beim Menschen heute, und dies führt zu Depressionen, Mangelerscheinungen bei Kindern, z.B. bei den Zähnen, oder Knochenabbau (Osteoporose) bei älteren Menschen. Der Mangel an Sonnenlicht erklärt so manches, was wir heute als Krankheitsursache noch gar nicht richtig erkannt haben, dabei wäre Sonnenlicht doch die beste Medizin und so billig. Aus diesen Erkenntnissen heraus, haben wir uns entschlossen, diese Produkte zu vertreiben, weil die Umrüstung auf diese neuen Leuchtmittel außerordentlich preiswert ist, sowohl im Haus, in Verwaltungsgebäuden, in Schulen, in Altersheimen oder Hospitälern. Da Zahlen mehr als Worte sagen, haben wir ein Beispiel ausgerechnet, z. B. ein Raum mit 60 m2 (10 m×6 m), in dem wir 9 Deckenpanels je 40 Watt in unserer Computersimulation aufgehängt haben und dabei ausgezeichnete Lichtwerte erzielt haben. Vorgabe lt. Gesetz sind 500 Lux am Arbeitsplatz, direkt unterhalb und neben den Deckenpanelen hatten wir 630 Lux, in den Zwischenräumen 540 Lux und nur an den Wänden ca. 450 Lux. Erreicht wurde dies mit 9 Panelen mit zusammen 380 Watt und total 47000 Lumen. Das Ganze kann man zu einem Materialwert von knapp 1500 € erwerben (natürlich ohne Installationskosten). Dem gegenüber stehen die bessere Leistung der Mitarbeiter, weniger Krankheitstage, hohe Konzentration und ein generelles Wohlbefinden der Mitarbeiter. Dies sind doch Zahlen und Fakten, die nachdenklich machen! Vielleicht sind Sie dann auch so euphorisch nach einer Umstellung auf sonnenähnliches Kunstlicht, wie ich es wurde.

Wenn Sie mehr über diese Leuchtmittel wissen möchten, schreiben Sie mir bitte. Eine Email genügt an: w.endrich@endrich.com

Mit freundlichen Grüßen

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Mai 2017  >>

Einige Gedanken zur Gerechtigkeit

Es ist mal wieder Wahlzeit und das Schlagwort „Gerechtigkeit“ wird von allen Seiten gerne benutzt, um damit zu werben. Besonders die fehlende „soziale Gerechtigkeit“ wird oft genannt. Es gibt ein Bonmot von Baron Rothschild aus Paris, aus dem 19. Jahrhundert, einem bekannten Bankier, der abends, als er seine Bank verließ, von einem Bettler angesprochen wurde und dieser verlangte einen Franc und Baron Rothschild sagte: „Frankreich hat 80 Millionen Einwohner, mein Vermögen ist 80 Millionen Franc, wenn ich gerecht sein will, müsste ich jedem Franzosen 1 Franc geben und mein Vermögen wäre Null“. Und er gab dem Bettler keinen Franc.

Ist es gerecht, wenn Kinder bereits mit einem Herzfehler auf die Welt kommen oder Mütter mit Familie in jungen Jahren an Krebs sterben oder oder oder? Es gibt so viele Beispiele, wo man sich wirklich fragt, ist das gerecht? Ich glaube, das Wort Gerechtigkeit ist das am meisten missbrauchte und für die eigenen Zwecke benutzte Wort, um seine Unzufriedenheit mit seinem Zustand des Lebens zu beklagen. In Finnland will man jetzt einen Versuch mit 2.000 Personen starten, die ein monatliches, staatliches Einkommen von 1.000 € bekommen sollen, ohne dafür arbeiten zu müssen, aber Zusatzverdienste werden nicht angerechnet. Man will damit erforschen, was diese Testpersonen mit dem monatlichen Einkommen, ohne Arbeiten zu müssen, daraus machen.

Wir Menschen haben neben den Wunsch nach Gerechtigkeit leider auch weniger schöne Eigenschaften wie Missgunst, Gier und weitere verwerfliche Eigenschaften, wie sie auch von den Weltreligionen angeprangert werden.

Bis vor 25 Jahren hatten wir noch die DDR, wo das ganze Vermögen dem Volk gehörte und der Einzelne trotzdem nichts hatte. Ich denke nur an die verfallenen Wohnungen und Hausfassaden, die uns Westler erschütterten, wenn wir durch Orte der „DDR“ fuhren. Von allgemeinem Wohlstand konnte man da weiß Gott nicht sprechen, aber das Eigentum war wohl gerecht verteilt, denn keiner hatte etwas. War das gerecht? Ich persönlich bevorzuge mehr eine andere menschliche Eigenschaft, nämlich das persönliche Streben, Wissen und Vermögen von selbst anzusammeln und damit eine gewisse Unabhängigkeit zu erreichen. Schon die Natur macht uns dies vor, wenn Eichhörnchen z.B. nicht genügend Nüsse im Herbst sammeln, werden sie den Winter nicht überleben. Der Ruf nach staatlicher Hilfe ist mir zu bequem. Ich vermisse dabei das eigene Bestreben, sein Wissen und auch sein Vermögen nach Möglichkeit zu vermehren. Die einzige Ausnahme, die ich gelten lassen kann, sind Personen, die durch Krankheiten oder sonstige Gebrechen oder Unglücksfälle nicht in der Lage sind, sich selbst zu helfen und auf die Mildtätigkeit der Mitmenschen, der Kirchen und des Staates angewiesen sind.

Als Flüchtling ist meine Familie 1945 mit Nichts aus der Tschechei gekommen, mein Studium musste ich durch härteste Arbeit in einer Gießerei selbst verdienen, BAFÖG gab es damals nicht und mit 40 Jahren hatte ich den Mut, mich selbständig zu machen, ebenfalls mit Nichts, ohne Vermögen, ohne Kunden und ohne Lieferanten, und trotzdem ist es mir gelungen, eine mittelständische Firma zu ihrer heutigen Größe zu entwickeln. Oder ein anderes Beispiel, Norbert Blüm, der frühere Minister, der mit Volksschulbildung, Mechanikerlehre und Abendstudium promoviert hat und es dann sogar zum Minister brachte.

Der Ruf nach sozialer Gerechtigkeit ist mir zu bequem und zu einfach. Er erzeugt nur Missmut und Neid und verleitet dazu, den eigenen Antrieb, für sich selbst zu sorgen, Karriere zu machen und für seinen eigenen Wohlstand zu sorgen, zu unterdrücken. Das heißt „Eigeninitiative“ gleich Null! Den fürsorglichen Staat, der für alles sorgt, von der Wiege bis zur Bahre, der alles regelt und reglementiert, den gibt es nicht, und wenn es ihn gibt, dann nur zu dem Preis, die persönliche Freiheit zu verlieren. Und dies ist nach meiner Meinung das höchste Gut, welches wir in einer funktionierenden Demokratie haben.

Mit freundlichen Grüßen

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

April 2017  >>

ERDOGANOMANIA

Liebe Leserinnen und Leser,

dass Herr Erdogan, der Premier unseres NATO Partners Türkei, mit nur 51,4% „angeblich“ die Volksabstimmung gewonnen hat, hat uns alle verwundert. Ob die Zahlen "geschönt" sind, wird man nie erfahren, nachdem er erklärt hat, diese Zahlen seien richtig und man habe sie zu glauben. Erstaunlich deshalb, weil dieser Herr alles getan hat, um die Wahlen von vornherein für sich zu gewinnen. Man denke nur an den unnötigen erneuten Kampf gegen die Kurden, obwohl Jahre lang Frieden herrschte. Ferner, dass er unliebsame Opponenten ins Gefängnis warf, Journalisten, und damit die freie Pressemeinung, ebenfalls ins Gefängnis schickte und kritische Meinungsäußerungen damit unterdrücken kann, dass er in Zukunft das Parlament ausschalten kann und selbstherrlich Dekrete verfassen kann, sowie dass er die Rechtsprechung, nämlich die obersten Richter, selber bestimmen kann und dass er auch Auslands-Türken in Deutschland bespitzeln lassen will. Das stimmt alles doch sehr bedenklich und erinnert mich an die Zeit von 1933 in Deutschland, als unser Volk durch einen einzigen Menschen langsam, aber kontinuierlich, ins Unglück gestürzt wurde. Und dass er bei seinen Volksreden bescheiden in den Hintergrund tritt und seinem Volk goldene Zeiten verspricht und sie bestärkt in der Annahme, jetzt den Feinden rundherum es zeigen zu wollen usw. ist eine Meisterleistung der Rhetorik. Er erzählt dem gläubigen AKP Volk, dass die Türkei von Feinden umgeben sei und dass man es ihnen jetzt zeigen müsse, wie stark man sei. Das ist doch billiger Klamauk! Dass trotz dieser Unterdrückung der Opposition ein so mageres Ergebnis von 51,4% herauskam, zeigt doch, das mindestens die Hälfte der türkischen Wahlberechtigten völlig anderer Meinung waren.

Was mich aber eigentlich erschüttert, ist die Tatsache, dass die sogenannten „Deutschland-Türken“ immerhin über 3 Millionen Wahlberechtigte, rund 50% an der Wahl in Deutschland teilgenommen haben und davon wieder ca. 70% nach Angaben der Presse mit "ja" gestimmt haben. Diese Türken sind alle zu uns gekommen, um Arbeit und Brot zu finden und in einem demokratischen Land zu leben, Familien zu gründen und zu Wohlstand zu kommen. Deshalb muss man auch davon ausgehen, dass sie unsere Demokratie, unserer freiheitliche Ordnung, sehr wohl kennen und an unserem hohen Lebensstandard, Freiheit der Meinungsäußerung usw. teilhaben wollen. Und trotz dieser Kenntnis einem Mann ihre Stimme gegeben haben, der sie, wenn es so weiter geht, mit ziemlicher Sicherheit, in eine „ein Mann Diktatur“ führen wird.

Um nicht missverstanden zu werden: Herr Erdogan hat sicherlich eine Menge Verdienste, hat in den letzten Jahren die Arbeitslosigkeit verringert und Wohlstand über das Land gebracht. Aber natürlich nur deshalb, weil er als Erbe von seinem Vorgänger, ein auf Demokratie getrimmtes Land geführt hat – d.h. unabhängige Justiz, freie Meinungsfreiheit, keine Behinderung der Presse. Man muss sich deshalb schon fragen: Haben diese in Deutschland lebenden Türken nichts kapiert? Haben die Veranstaltungen in Deutschland, die durch Reden der türkischen Regierungsmitglieder bestimmt wurden, nicht verstanden um was es geht? Und die eindeutigen Vorteile einer funktionierenden Demokratie haben auch unsere türkischen Mitbürger sicherlich gerne in Anspruch genommen.

Aber jetzt sich zum Alleinherrscher zu erheben und zu versprechen, dass alles besser werde, sind doch Zukunftsfantasien!

Liegt dies an der fehlenden Integration der Deutsch-Türken? Ich habe meine Zweifel. Denn schließlich beruht eine Integration auf Freiwilligkeit. Deshalb müssten die in Deutschland lebenden Türken alles tun, um sich in unser Leben zu integrieren. Denn hier wollen sie leben, zur Schule gehen, ihre Arbeit verrichten um evtl. bis zu ihrem Lebensabend hier in Deutschland zu bleiben. Viele Türken haben diesen Schritt bereits freiwillig getan. Sie haben sich Häuser gebaut, sind aktive Mitglieder in Vereinen geworden, haben Läden und Gaststätten eröffnet. Nicht zu vergessen: "Döner-Läden" sind zu einem unverzichtbaren Begriff geworden. Aber die völlige Integration der restlichen Türken hat offensichtlich nicht stattgefunden. Für unsere Politiker bleibt hier noch sehr viel zu tun.

Mit freundlichen Grüßen

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

März 2017  >>

Kritisches zur Elektromobilität

Liebe Leserinnen und Leser,

Seit der Energiewende sind die deutschen Autofahrer aufgerufen, möglichst rasch, auf Elektromobile umzustellen. Eine staatliche Prämie in Höhe von 4000,00 € wurde auch ausgelobt, hat aber nach meinem Wissen erst einige tausend Mitbürger bewogen, sich ein Elektrofahrzeug anzuschaffen. Auch Autoindustrie hat diesem Lockruf bisher nur zögerlich Folge geleistet. Die ersten Versuchsfahrzeuge von BMW und Smart waren kein Verkaufhit. Ein Hinderungsgrund war sicherlich die mangelhafte Reichweite mit einer Batterieladung von 200 - 300 km. Die bisher angebotenen Hybridfahrzeuge haben den Markt aber auch nicht überzeugt. Ein Grund war wohl der hohe Preis für diese Fahrzeuge und die noch nicht befriedigende Leistung der Batterien. In Norwegen scheint man dem Elektromobil aufgeschlossener gegenüber zu stehen, denn dort sind wesentlich größere Zahlen von Zulassungen veröffentlicht worden.

Wer die neueste „AutoBild“ gelesen hat, kann sich an den Elektrosportwagen, die jetzt auf den Markt kommen sollen, wirklich begeistern. Ein rassiges Aussehen und imposante Beschleunigung sind aber nicht das Einzige, was mir im Moment die Lust am Kauf eines solchen Fahrzeugs nimmt.

Ich stelle mir nämlich die Frage, warum ein normaler Mitbürger mit Familie und zwei Kindern ein solches Fahrzeug kaufen sollte, das er jeden Abend erneut aufladen muss. Und wenn er am Wochenende mit der Familie einen Ausflug plant, sich sehr gut überlegen muss, wie weit er fahren kann und wo er sein Fahrzeug wieder aufladen kann. In unserem Land fehlt es nämlich schlichtweg an Ladestationen. Aus diesem Grund hat Tesla in Deutschland eigene Ladestationen errichtet und zeigt auf einem Display an, wo der Fahrer die nächste Ladestelle findet. Kürzlich gaben Mercedes, BMW und Audi bekannt, dass sie gemeinsam ein Netz von Ladestationen entlang der Autobahn aufbauen wollen, und die Stadt Iserlohn hat kürzlich ganz stolz veröffentlicht, dass sie in ihrer Stadt 17 Ladestationen einrichten wollen.

Der oben genannte Familienvater dürfte aber noch andere Überlegungen hegen. Wer heute unsere Städte und die Nebenstraßen sieht, voll geparkt mit Fahrzeugen, der muss sich doch die Frage stellen, wie es funktionieren soll, all diese Fahrzeuge abends an das Ladekabel zu hängen. Oder man denke an die zigtausende von Parkgaragen, in Wohnsiedlungen, oder die Parkhäuser in den Städten. Wenn die Elektromobilität eine Zukunft haben soll, müssen all diese Straßen und Parkhäuser mit Ladestationen versehen werden. An die Investitionskosten, die dadurch den Gemeinden und Städten drohen, mag man kaum denken, denn sie gehen in den mehrfachen Milliarden Bereich. Und wenn unser Familienvater dann die glorreiche Idee hat, in den Sommer- oder Winterferien ins Ausland zu fahren, dürfte er ebenfalls vor extremen Problemen stehen, denn ein Reservekanister mit Benzin oder Diesel hilft nicht mehr.

Ist die Elektromobilität dann ein frommer Wunsch?

Eigentlich nicht, denn es gibt ein ganz anderes System, nämlich die so genannte Brennstoffzelle, welche mit Wasserstoff funktioniert. Und zwar Wasserstoff, den man in besonderen Tanks an jeder Tankstelle zapfen könnte und der nachts durch das überschüssige Elektrizitätsaufkommen sicherlich in ausreichender Menge erzeugt werden könnte. Seit über 10 Jahren wird auf diesem Gebiete geforscht. Es fahren viele Versuchsfahrzeuge, zumindest weiß ich dies von Daimler Benz, z.B. Busse, mit dieser Antriebsart. Ich frage mich wirklich, warum wir uns so sehr auf die jetzige Batterielösung versteifen, wohl wissend, dass die Infrastruktur überhaupt nicht vorhanden ist und in den nächsten Jahren, ohne Profi sein zu wollen, auch nicht erstellt werden kann. Wasserstoff ist sicherlich genauso gefährlich und hochexplosiv wie Benzin, oder Gastanks im Auto. Dies müsste aber nach unserem heutigen technischen Stand beherrschbar sein. Warum verrennen wir uns also in die batteriebetriebene Antriebslösung, wenn es eine einfachere Lösung bereits am Markt gibt, die vermutlich auch so ausgereift ist, wie die derzeitige Batterielösung. Haben wir denn in unserem Wissenschaftsministerium keine Techniker, die den Weitblick haben, und den Kenntnisstand, um den Brennstoffzellenantrieb zu forcieren? Es würde sich an den Zielen der Elektromobilität nichts ändern. Aber anstelle eines äußerst schweren Batteriepakets, hätte man nur einen Tank mit Wasserstoff, und die Brennstoffzelle liefert den nötigen Strom für den Antrieb der Elektromotoren. Dann braucht man keinen Hybridantrieb und aus dem Auspuff würde nur hin und wieder ein paar Tropfen Wasser entweichen.

Übrigens laut Wikipedia werden in Japan bereits die ersten PKW mit Brennstoffzellenantrieb in Großserie gefertigt. Verschläft die deutsche Automobilindustrie wieder einmal einen Innovationstrend?

Mit freundlichen Grüßen

W. Endrich

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Februar 2017  >>

Was unsere Abgeordneten von Donald Trump lernen könnten!

Seit über vier Wochen haben die USA einen neuen Präsidenten. Bereits seine Ankündigungen vor der Wahl haben die Welt aufgeschreckt. Im Folgenden sollen die zehn wichtigsten Äußerungen kritisch kommentiert werden.

1.) Man diffamiere den politischen Gegner, behaupte nachweislich falsche Angaben, wiederhole sie nur oft genug und sie werden vom Volk geglaubt.
smileno Wir Christen glauben an die zehn Gebote. Aber das neunte Gebot wird sehr oft vergessen. Es heißt: Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider Deinen nächsten …
2.) Man wiederholt Behauptungen oder nachweislich Lügen so oft, dass sie glaubhaft erscheinen.
smileno In den sozialen Netzwerken scheint es ein Sport zu werden, Fakes (also falsche Nachrichten) zu verbreiten und sich an der katastrophalen Wirkung zu laben. Man denke nur an das angeblich entführte kleine russische Mädchen in Berlin, das von Immigranten entführt und missbraucht wurde. In Wahrheit gab es dieses Mädchen gar nicht.
3.) Man lobt den Protektionismus, verherrlicht ihn und verspricht, dass dadurch alles besser wird.
smileno Am Brexit werden wir in England die Folgen eines Brexit studieren können. Dabei vergisst man, dass die Engländer neben der Tatsache, dass sie die größten Seeräuber waren, es eine Britisch Ostindische Kompanie gab, die heftigen Handel mit Indien betrieb, und ganz erheblich zu dem Wohlstand Englands im 18. und 19. Jahrhundert führte.
4.) Man erkläre den absoluten Stopp der Einwanderung und verteufle die Einwanderung.
smileno Von den wenigen 100.000 Indianern abgesehen, besteht die gesamte Bevölkerung der USA von über 300 Millionen Menschen aus Einwanderern. Eigentlich sollte man eher sagen „Back to the roots“.
5.) Einwanderer sind eine Belastung für jedes Land, bestehen aus Kinderschändern und Frauenvergewaltiger und nehmen US Bürgern die Arbeit weg.
smileno Die Gründer von Google, Amazon, Uber und Tesla sind USA Bürger der zweiten Generation. Im Silicon Valley, einer der größten Quellen und Brutstätten neuesten technischen Know-hows, sind heute z.B. zig-tausende Mitarbeiter aus China, Indien und anderen Ländern tätig.
6.) Man beschimpfe die Juristen und die gesamte Gerichtsbarkeit und Rechtsprechung und erntet den höhnischen Applaus des Volkes.
smileno Eine moderne Demokratie funktioniert nur durch die Gewaltenteilung – das heißt Exekutive, Legislative und Judikative. Wer dies nicht akzeptiert, will auch keine Demokratie.
7.) Abschaffung des staatlichen Gesundheitswesens von Obama.
smileno Für Deutschland bleibt die herausragende Leistung von Bismarck, dass er ein Renten- und Gesundheitssystem eingeführt hat. Auch wenn die Renten und Gesundheitssysteme später durch die Politik „verschlimmbessert“ wurden, was wären wir heute ohne diese Gesetze? In USA gibt es keine Pflichtversicherung und damit Millionen Bürger, die keine Gesundheitsfürsorge haben.
8.) Man gibt vor, den Arbeitslosen wieder Arbeit beschaffen zu wollen.
smileno In Deutschland haben wir die Bundesagentur für Arbeit und die lokalen Arbeitsagenturen für Arbeitslose und als letzte große Tat von Herrn Schröder, die Agenda 2010, die zwar unbeliebt aber sehr effektiv war. Die Vereinigten Staaten von Amerika bestehen aus 50 föderalen Staaten, mit eigener Verwaltung und Gesetzgebung, die es, wie die französische, spanische, italienische und die britische Regierung versäumt haben, zielgerichtet die Arbeitslosigkeit zu beseitigen. Ein Beispiel aus Deutschland ist das Ruhrgebiet, das bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs völlig von Kohle und Stahl abhing und nach dem Krieg eine völlig neue Industriestruktur aus dem Boden stampfte.
9.) Die USA haben eine schlechte Schulbildung und Herr Trump hat zwar die Universität besucht, sich aber wohl hauptsächlich dem Baseball gewidmet, denn die Elite Universitäten der USA, die sicherlich eine ausgezeichnete Ausbildung vermitteln, hat er wohl nie von innen gesehen.
smileno Unser Schulsystem bietet dem Jugendlichen mit Grundschule, Realschule, Gemeinschaftsschule usw. hervorragende Möglichkeiten, sich nicht als Analphabet durchs Leben schlagen zu müssen. Und mit dem Dualen System Gewerbeschule und Praxis in der Industrie wohl das beste System, junge Menschen auf ihren Beruf aufs beste vorzubereiten. Es wundert mich, wieso diese Schulsysteme nicht öfters von den Regierungen dieser Welt kopiert werden.
10.) Sofortige Umsetzung der Wahlversprechen
smileyes Diese Aktivitäten von Herrn Trump haben jeden überrascht und sollten ein Vorbild für jeden Politiker sein, die Wahlversprechen auch innerhalb von vier Jahren Realität werden zu lassen und nicht vier Jahre herumzueiern, um dann doch nichts Vernünftiges zustande zu bringen (z.B. Steuerreform, Erbschaftssteuer etc.).

Was lernen wir von Herrn Trump? Das allermeiste ist zur Nachahmung nicht empfohlen. Aber was lernen wir daraus? Vor allem in den Wahlkämpfen dieses Jahres.

Mit freundlichen Grüßen

W. ENDRICH ∙ 14.02.2017

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Januar 2017  >>

Alles Gute zum neuen Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

Für den Start ins neue Jahr habe ich eine – wie ich finde – sehr schöne Geschichte:

Der schwarze Punkt: .

Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite.

Nun erklärte der Professor folgendes: „Ich möchte Sie bitten, das auf zuschreiben, was Sie dort sehen.“

Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit. Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

Nun lächelte der Professor und sagte: „Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.

Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen ...

Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund, Erwartungshaltung usw.

Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.

Nehmt die schwarzen Punkte wahr, doch richten wir unsere Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in Ihrem Leben und teilen Sie es mit anderen Menschen!“

In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes und glückliches neues Jahr mit vielen schönen Momenten!

Mit freundlichen Grüßen

W. ENDRICH

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Dezember 2016  >>

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte dieses Jahr mit Weihnachten vergleichen, wo man mehr oder minder viele schön verpackte Päckchen und Pakete bekommt und nicht weiß, was drin ist. So hat uns auch dieses Jahr einige Pakete beschert, die wir noch nicht öffnen konnten. Denken Sie nur an die noch ungelösten Fragen mit den Flüchtlingen aus Afghanistan, Syrien und und und …
Das nächste Päckchen wäre der Beschluss für den Brexit in England. Dann das nächste Paket war die Wahl von Donald Trump. Und jetzt, zum Schluss, der Rücktritt vom italienischen Ministerpräsidenten Renzi. Wie gesagt, die Pakete sind noch zu und wer weiß, was sie uns im kommenden Jahr „bescheren“ werden.

Um bei dem Vergleich mit den Paketen zu bleiben: Einige Pakete sind schon gepackt und auf dem Weg zu uns, die wir dann im kommenden Jahr erhalten werden. Nämlich die Wahlen in Frankreich und in Deutschland. Ohne unken zu wollen, oder sich in großem Pessimismus zu ergießen, es sollte uns allen bewusst sein, dass es Veränderungen geben wird:
Beim Welthandel, bei unseren Beziehungen zu den Ländern außerhalb Europas, aber auch innerhalb der EU. Das kuschelige und wärmende Deutschland, wie wir es noch vor 30, 40 Jahren kannten, wird es nicht mehr geben – auch wenn dies die AfD oder die Pegida Anhänger oder andere Bevölkerungsgruppen wünschen würden.

Ich wünsche mir und Ihnen, dass wir die Vollbeschäftigung in Deutschland halten können, dass die Konflikte in der Ukraine und in Syrien endlich beendet werden und dass die Wähler in Italien, in Frankreich und auch in Deutschland sehr sorgfältig ihre Wahlentscheidung überdenken. Eine Entscheidung aus Wut oder aus Trotz war noch nie eine gute Entscheidung.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen, liebe Leserinnen und Leser, und Ihren Familien, für das kommende Jahr alles Gute, Gesundheit und bleiben Sie entspannt.

Die Meinungsforscher haben sich bereits in diesem Jahr heftig geirrt und deshalb weiß keiner, was im kommenden Jahr passieren wird. Ich hoffe, dass es irgendwie doch gut wird.

Mit freundlichen, vorweihnachtlichen Grüßen

W. ENDRICH

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