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Mai 2019  >>

ENERGIESPAREN IM ALLTAG

Liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich ist es eine Schande, dass jetzt auch noch Kinder auf die Straße gehen müssen, um alle Verantwortlichen in der Regierung, im Bundestag, in den Länderparlamenten aber auch in der Industrie daran zu erinnern, dass unsere Energiepolitik und der Schutz der Umwelt in aller höchster Gefahr sind. Es gibt Millionen Stimmen, Zeitungsartikel, Radio- und Fernsehkommentare, dass
eine Energiewende, d.h. ein Umschwung von Fossilen- zu den Natürlichenenergieträgern, dringend notwendig sei.

Wir reden und reden, aber seit der Reaktorkatastrophe in Japan hat sich eigentlich nicht allzu viel getan. Hoffnungsvolle Ansätze sind zwar sichtbar, aber nach wie vor wird viel zu viel geredet. Natürlich sind die Solardächer ein positiver Effekt, aber sie hätten nicht einen solchen Zuspruch erfahren, ohne die hohen Zuschüssen. Auch die Windenergie wurde eifrig gefördert, nur schade, dass die Nord- Südtrasse immer noch nicht besteht, damit der Strom von der Nord- und Ostsee in die großen Zentren des Stromverbrauchs, nämlich Süddeutschland, auch hin transportiert werden kann.

Diese Unsummen von Fördergeldern müssen natürlich refinanziert werden, in der Folge, dass unsere Energiepreise Weltweit mit an der Spitze stehen und deshalb das Energiesparen in der Industrie, in den Haushalten, zur Heizung der Wohnungen usw. dort ansetzt. Das wird zwar von jedem begrüßt, aber die Motivation entsteht nur durch den Druck durch die hohen Preise, die sich nur nach obenhin, bewegen.

Dass unsere Vorfahren sich am Lagerfeuer erwärmt und gekocht haben, ist mir verständlich, aber dass wir fossile Energieträger immer noch benötigen, um Elektrizität zu er-
zeugen oder sie direkt in Wärme umzuwandeln, ist doch eigentlich peinlich, wenn wir die Energie der Sonne  als „Hightechland“ nicht sinnvoll nutzen. Vor Jahren wurde ein Sahara Projekt groß gelobt, um in riesigen Feldern Strom zu erzeugen, was in einigen Ländern wie den USA auch teilweise passiert, aber die Verwirklichung blieb aus, weil der Transport des Stroms nach Europa offensichtliche Schwierigkeiten bereitete.

Allerdings lassen allerneueste Forschungsergebnisse hoffen: Nach der Umwandlung von Sonnenenergie in Strom, wird daraus Wasserstoff mit Hilfe eines Katalysators in eine gefahrlose Flüssigkeit umgewandelt. Diese soll dann, wie Rohöl, gefahrlos mit riesigen Tankschiffen nach Deutschland gebracht werden und erst im Motor wieder getrennt werden um schließlich als Wassertropfen durch den Auspuff abzufließen.

Auf dem Reißbrett klingen diese Lösungen wunderbar, aber bis zu ihrer Verwirklichung dürften einige Jahre bis Jahrzehnte in die Lande gehen. Nur weil unsere Kinder offensichtlich vernünftiger sind als wir Alten, denkt man ernsthaft darüber nach, wann Kohlekraftwerke, Braunkohlekraftwerke und Ölkraftwerke end-gültig abgeschaltet werden. Bis dahin heißt es einfach: Sparen,
sparen und nochmals Energiesparen.

Gerade deshalb sind neueste Systeme und Verfahren des intelligenten Energiemanagements und der Energieverteilung (SMART GRID) so wichtig und interessant. Und weil man elektrischen Strom nur über Batterien speichern kann, bilden beide Einheiten zusammen d.h. das intelligente Verteilungsmodul und die Batterie, ein äußerst effizientes Mittel, um Energie, z.B. Computern in Robotern und vielen anderen Anwendungsgebieten optimal zu verteilen.

Unsere beiden neuen Kooperationspartner, die Firma Olmatic und die Firma Jauch zeigen zu diesem Thema interessante Lösungen. Sehen Sie weitere Informationen im Inneren dieses Heftes.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Mai 2019

April 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
NEW TYPES OF RECTANGULAR SPEAKERS FROM CHINASOUND AND VECO

FEATURES:
• Wider frequency range and better sound, compared to other sound solutions
• Space saving shape & size
• Different impedances available
• Wide range of sizes available)
• Wire / connector assembly available
• Automotive specification available
• Expert advice & design-in support available

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April 2019

März 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
NJR4234BW – the 24 GHz microwave distance measurement sensor module

FEATURES:
• 24 GHz microwave distance measurement sensor for stationary and moving objects up to 30 m for a pedestrian
• Antenna, microwave RF circuit, base-band IF circuit, MCU and also signal processing are integrated in low-profile package (38 x 38 x 4.2 mm)
• Low-power-consumptiont
• High sensitivity mobile object detection (patented technology)
• Distance measurement signal processing
• Automatic calibration and gain control
• Radio interference prevention
• UART interface and digital CMOS output

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März 2019

Januar 2019  >>

Ein herzliches gutes Neues Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

zuerst wünschen wir Ihnen ein herzliches gutes Neues Jahr. Mit viel Krach und Raketen haben wir das alte Jahr 2018 verabschiedet und das neue Jahr 2019 begrüßt. Die einen waren froh, dass sie es hinter sich hatten und die anderen schauten mit etwas bangen Blicken auf das kommende Jahr. Im Fernsehen und Zeitschriften überboten sich die Jahresvorausschauen, Prophezeiungen, Prognosen und trotzdem wissen wir alle nicht, was uns in diesem Jahr an frohen aber auch weniger frohen Neuigkeiten bewegen wird.

Eines ist uns klar geworden, der Wind in der Weltwirtschaft wird rauer. Deutschland hatte noch ein Wirtschaftswachstum von 1,5%, nicht schlecht, aber auch nicht Rekord verdächtig. Die Wirtschaftsforscher hatten ein besseres Ergebnis erwartet und unser Finanzminister Scholz hat einen Überschuss von über 10 Milliarden Euro erzielt, dies ist erfreulich.

Wir hatten einen langen Sommer mit großer Trockenheit und dadurch Verkehrsprobleme auf den Wasserwegen. Herr Trump will um alles in der Welt seine Mauer zu Mexiko aufbauen und hat uns mit manchen unverständlichen Reaktionen und Anordnungen überrascht, die den Welthandel erschweren werden. Auf der einen Seite will er sich aus der Weltwirtschaft zurück ziehen oder mit Ländergruppen neue Wirtschaftsabkommen abschließen, auf der anderen Seite bedroht der amerikanische Botschafter in Deutschland die Industrie mit Repressalien, falls die zweite Ostseegasleitung gebaut wird. Die Autoindustrie weiß auch noch nicht, ob es zu Einfuhrzöllen in die USA kommen wird und das Abstimmungsvotum des Britischen Parlaments mit der Niederlage von Frau May könnte uns als erstes Großereignis im Jahre 2019 Probleme bereiten. Die Ungewissheit über den Brexit ob er nun statt findet oder nicht, wird uns in diesen Tagen noch heftig beschäftigen.

Eines sollte uns klar sein, der Ton wird rauer und die Wachs-tumsraten werden künftig moderater ausfallen. Eine lineare Verlängerung der letzten Jahre sollte man besser nicht in Erwägung ziehen. Eine Rezession, dafür sprechen alle Anzeichen, sollte es in 2019 nicht geben, aber etwas Vorsicht ist sicherlich bei unseren wirtschaftlichen Handlungen angebracht. Ein wichtiges Ereignis wird sicherlich die Wahl zum Europaparlament sein und die Beteiligung und das Wahlergebnis spannend. Vom neuen Parlament wünschen wir uns mehr Aktivitäten im Außenbereich, aber weniger Regulierungen im EU-Bereich. Die Regulierungswut im Parlament muss gezügelt werden, damit der einzelne Bürger die Tätigkeit und den Sinn der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft akzeptieren und besser verstehen kann.

Meinen Wunsch an die Politiker wäre, mehr Praxisnähe zu praktizieren und sich auf die dringenden Probleme zu konzentrieren wie Digitalisierung, Altersarmut, Abschaffung des Solidaritätszuschlags, eine bessere Ausbildung unserer Kinder und verbesserte Vorbereitung auf den Wechsel ins Berufsleben wären notwendig. Das teilweise erschreckende Unwissen der Schulabgänger muss ein Ende finden. Arbeitslosigkeit lässt sich nur durch verbesserte Bildung vermeiden und an die Kultusminister der Länder geht der dringende Appell, in allen Bundesländern ein gleichmäßig hohes Bildungsniveau zu erzielen, denn das Nord-Süd-Gefälle zwischen den Schulen in Schleswig-Holstein und Bayern muss endlich überwunden werden.


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Januar 2019

Dezember 2018  >>

Liebe Leserinnen und Leser,
Wir nähern uns der Ziellinie dieses Jahres in Windeseile. Es war ein „wildes Jahr“ mit vielen Überraschungen. Die Regierung
von Donald Trump ließ uns bereits einige böse Überraschungen erwarten, aber es kam dann während des Jahres doch noch
knüppeldicker als erwartet. Die Kündigung der Zollabkommen, der Marsch der Südamerikaner nach Mexiko und der vergebliche
Versuch in die USA einzuwandern und vieles andere mehr. Besonders bedrückend empfand ich die sich häufenden
Naturkatastrophen, von Erdbeben angefangen über kräftige Regen in Italien, Mallorca und wo immer sie sonst noch
auftraten. In den letzten Monaten versiegten die Flüsse, da war kein Wasser mehr, sodass die Schifffahrt eingestellt werden
musste und unsere Treibstoffversorgung auf der Kippe stand. Die von Menschenhand geschaffenen Probleme sind in diesem
Jahr bei weitem übertroffen worden. Das zeigt doch, wie stark wir nach wie vor, trotz 4.0, IoT und künstlicher Intelligenz usw.
eigentlich völlig den Naturgewalten ausgeliefert sind, die wir gar nicht beeinflussen können! Aber wenn wir an den CO² Ausstoß
denken, eigentlich doch mit beeinflussen könnten, wenn wir denn wollten, und vor allem die Einsicht hätten. Leider gibt es
immer noch Viele, die den Klimawandel in Frage stellen oder direkt leugnen. Meiner Meinung nach ist dies eine ziemlich
hirnrissige Haltung.

Auch politisch hat sich bei uns in Deutschland in diesem Jahr viel getan. Die SPD rätselt, wie man neue Wähler gewinnen
könnte, in Bayern ist endlich Ruhe eingetreten, Frau Merkel hat das Ende ihrer Regentschaft eingeläutet, und so könnte
man eigentlich zum Alltag zurück kommen, wenn dann nicht am Himmel einige Gewitterwolken aufziehen würden, die mir
gar nicht gefallen. Angefangen von den Aktienkursen, die erheblich eingebrochen sind, und zeigen, dass die Euphorie der
Aktienmärkte sich ziemlich abgeschwächt hat. In Frankreich sind Unruhen entstanden, die Hr. Macron noch nicht im Griff hat, und
der Brexit ist auch noch nicht ausgestanden, egal wie er sich nun schlussendlich gestalten wird. Es bleibt eine offene Frage, ob der
Braunkohletagebau in Deutschland geschlossen wird. Unsere Computerwelt ist nach wie vor gefährdet durch Hackerangriffe.
Millionen von Flüchtlingen sind auf der Flucht oder auf dem Weg zu neuen Zielen in der Hoffung auf ein besseres Leben. Dies sind
nur einige Beispiele von Gedanken, die einem zum Jahresende zu denken geben sollten.

Das klingt nicht gerade heiter und passt so gar nicht zu dem „fröhlichen Weihnachten“ wie man sich es wünschen würde.
Dabei sind sehr viele der oben aufgezählten Probleme nur das Werk von Menschen, von Politikern, die mit unsagbarer Machtgier
versuchen, Ihren Herrschaftsanspruch weiter auszudehnen und nicht zögern, dabei auch religiöse Aspekte wie zum Beispiel
den Islam oder den Kampf zwischen den Sunniten und Schiiten, dabei hemmungslos ins Spiel bringen.
Ich kann deshalb nur an die Vernunft unseren Mitmenschen appellieren, vor allem an die Regierenden, zum Wohl der Völker
tätig zu sein, den Wohlstand der Völker zu fördern, aber nicht, wie in den USA „Amerika First’“ überall einzuführen, sondern
durch den Ausspruch „People First“, damit sind alle Menschen dieser Erde gemeint.

Mit diesen Gedanken will ich Sie nicht zu sehr beschweren, aber daran erinnern, wie zerbrechlich unser Frieden, die
Globale Sicherheit und die Natur sind, und dass wir alle dazu beitragen müssen, die Kleinen, die Großen, die Armen und die
Reichen, dass die Natur wieder in Einklang kommt und wir Menschen, wo immer wir sind, uns in Bescheidenheit und
Zufriedenheit üben.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes, angenehmes und geruhsames Weihnachtsfest, Gesundheit und viel Positives im
kommenden Jahr 2019.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Dezember 2018

November 2018  >>

Elektromobilität – pure Augenwischerei?
 
Liebe Leserinnen und Leser,

Die EU-Kommission hat beschlossen, dass der CO² Ausstoß der Autos bis zum Jahr 2030 gegen über heute um weitere 35 % zu reduzieren sei. Wünschen kann man sich ja viel! Doch bereits für die Zeit von 2015-2020 sollte der Ausstoß von CO² anstelle von 130 gr nur noch 95 gr / km betragen, was nach Meinung der Fachleute technisch kaum machbar ist. Die einzige Möglichkeit wäre, vielleicht nur noch Klein- und Kleinstwagen zu produzieren. Eine gute Chance also für französische, italienische und rumänischen Fahrzeuge, aber deutsche Mittelklasse und Premiumautos sind unter 7-8 Liter / 100 km Treibstoff nicht zu bekommen, es sei denn, man wechselt auf Autos mit Elektroantrieb, die bekanntlich kein CO² ausstoßen und kein Stickoxid. Dass Elektrotankstellen fehlen, ist ein anderes Thema.

Trotzdem wäre eine Erfüllung dieser Forderung reine Augenwischerei, denn wenn der Strom nicht aus Windkraftanlagen oder Solaranlagen stammt, aber von Braunkohle produziert wird, dann sieht die Rechnung nämlich völlig anders aus! Dann erreicht man bei der Herstellung von Strom höhere CO² Werte, als bei modernen Dieselmotoren, weil die Kohlekraftwerke nur einen thermischen Wirkungsgrad von ca. 45 % haben, bei der Verteilung des Stromes nochmals min. 6 % verloren gehen und der Durchlauf des Stromes durch die Batterien bis zur Erzeugung von Bewegungsenergien max. einen Wirkungsgrad von 80 % zu lässt. Zugegeben, eine komplizierte Rechenaufgabe! Auf jeden fall liegt der mit Braunkohlestrom betriebene Elektromotor dann bei einem Wirkungsgrad von 34 % während moderne Dieselmotoren immerhin auf 45 % kommen.

Und betrachtet man dann den aktuellen Energieträgermix, den wir in Deutschland haben, ergibt sich ein um 60 % höherer CO² Ausstoß bei Elektromobilen gegenüber dem CO² Ausstoß beim reinen Diesel. Dies, obwohl heute aus regenerativen Quellen bereits ein erheblicher Teil des Stromes gewonnen wird.

Oder eine andere Überlegung: Wenn in Deutschland infolge der Elektromobilität Erdöl gespart wird, das wir ja komplett importieren, dann wird dieses Öl mit absoluter Sicherheit auf anderen europäischen Märkten oder Fernost verkauft und in Fahrzeugmotoren verbrannt. Eine wirklich wirksame Einsparung von CO² weltweit könnte man nur erreichen, wenn die Förderländer USA, Angola, Iran und Russland ihre Förderung drastisch reduzieren würden. Aber das ist völlig illusorisch, denn das würde bedeuten, dass ihre Einnahmen aus Ölexporten dramatisch zurück gehen und, von der USA mal abgesehen, wirtschaftlich kaum verkraften könnten. Also bleibt alles beim Alten.  Deutschland reduziert seinen Erdölverbrauch und reduziert damit die CO² Erzeugung. Aber die übrige Welt dreht weiter an der Schraube „Dieselagasausstoß“. Dies ist schlichtweg Selbstbetrug, das der CO² Spiegel trotzdem steigt, anstelle dass er abnimmt. Eigentlich schade, dass diesen Zahlen so wenig bekannt sind, vor allem in der Politik und dass man nur versucht, gegenüber den anderen mit einer weißen Weste dazustehen, denn man hat ja seinen CO² Ausstoß reduziert. Ein Irrwitz der Geschichte, denn bei der Erderwärmung ist es eigentlich egal, wo das CO² herkommt, aus Deutschland, aus China oder sonst wo her. Die Polkappen schmelzen weiter, dank der Unvernunft im Bereich der Politik. Schön wäre eine Erfindung, wie man den CO² Gehalt in den oberen Luftschichten wirkungsvoll reduzieren könnte. Man darf ja mal träumen !!!


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

*Alle Zahlen aus der Wirtschaftswoche, Ausgabe Oktober 2018

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November 2018

Oktober 2018  >>

ELECTRONICA SPECIAL NEWS:
Live NBIoT Application exclusively at Endrich! Come and join us at C3.301 at electronica!

M910-GL - A global certified NBIoT module from Fibocom

FEATURES:
• Tri-mode for global market: LTE Cat-M1/Cat-NB1/GPRS
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• Operating temperature range: -40 °C to +85 °C
• Global certifications

Endrich News Oktober 2018

April 2017  >>

ERDOGANOMANIA

Liebe Leserinnen und Leser,

dass Herr Erdogan, der Premier unseres NATO Partners Türkei, mit nur 51,4% „angeblich“ die Volksabstimmung gewonnen hat, hat uns alle verwundert. Ob die Zahlen "geschönt" sind, wird man nie erfahren, nachdem er erklärt hat, diese Zahlen seien richtig und man habe sie zu glauben. Erstaunlich deshalb, weil dieser Herr alles getan hat, um die Wahlen von vornherein für sich zu gewinnen. Man denke nur an den unnötigen erneuten Kampf gegen die Kurden, obwohl Jahre lang Frieden herrschte. Ferner, dass er unliebsame Opponenten ins Gefängnis warf, Journalisten, und damit die freie Pressemeinung, ebenfalls ins Gefängnis schickte und kritische Meinungsäußerungen damit unterdrücken kann, dass er in Zukunft das Parlament ausschalten kann und selbstherrlich Dekrete verfassen kann, sowie dass er die Rechtsprechung, nämlich die obersten Richter, selber bestimmen kann und dass er auch Auslands-Türken in Deutschland bespitzeln lassen will. Das stimmt alles doch sehr bedenklich und erinnert mich an die Zeit von 1933 in Deutschland, als unser Volk durch einen einzigen Menschen langsam, aber kontinuierlich, ins Unglück gestürzt wurde. Und dass er bei seinen Volksreden bescheiden in den Hintergrund tritt und seinem Volk goldene Zeiten verspricht und sie bestärkt in der Annahme, jetzt den Feinden rundherum es zeigen zu wollen usw. ist eine Meisterleistung der Rhetorik. Er erzählt dem gläubigen AKP Volk, dass die Türkei von Feinden umgeben sei und dass man es ihnen jetzt zeigen müsse, wie stark man sei. Das ist doch billiger Klamauk! Dass trotz dieser Unterdrückung der Opposition ein so mageres Ergebnis von 51,4% herauskam, zeigt doch, das mindestens die Hälfte der türkischen Wahlberechtigten völlig anderer Meinung waren.

Was mich aber eigentlich erschüttert, ist die Tatsache, dass die sogenannten „Deutschland-Türken“ immerhin über 3 Millionen Wahlberechtigte, rund 50% an der Wahl in Deutschland teilgenommen haben und davon wieder ca. 70% nach Angaben der Presse mit "ja" gestimmt haben. Diese Türken sind alle zu uns gekommen, um Arbeit und Brot zu finden und in einem demokratischen Land zu leben, Familien zu gründen und zu Wohlstand zu kommen. Deshalb muss man auch davon ausgehen, dass sie unsere Demokratie, unserer freiheitliche Ordnung, sehr wohl kennen und an unserem hohen Lebensstandard, Freiheit der Meinungsäußerung usw. teilhaben wollen. Und trotz dieser Kenntnis einem Mann ihre Stimme gegeben haben, der sie, wenn es so weiter geht, mit ziemlicher Sicherheit, in eine „ein Mann Diktatur“ führen wird.

Um nicht missverstanden zu werden: Herr Erdogan hat sicherlich eine Menge Verdienste, hat in den letzten Jahren die Arbeitslosigkeit verringert und Wohlstand über das Land gebracht. Aber natürlich nur deshalb, weil er als Erbe von seinem Vorgänger, ein auf Demokratie getrimmtes Land geführt hat – d.h. unabhängige Justiz, freie Meinungsfreiheit, keine Behinderung der Presse. Man muss sich deshalb schon fragen: Haben diese in Deutschland lebenden Türken nichts kapiert? Haben die Veranstaltungen in Deutschland, die durch Reden der türkischen Regierungsmitglieder bestimmt wurden, nicht verstanden um was es geht? Und die eindeutigen Vorteile einer funktionierenden Demokratie haben auch unsere türkischen Mitbürger sicherlich gerne in Anspruch genommen.

Aber jetzt sich zum Alleinherrscher zu erheben und zu versprechen, dass alles besser werde, sind doch Zukunftsfantasien!

Liegt dies an der fehlenden Integration der Deutsch-Türken? Ich habe meine Zweifel. Denn schließlich beruht eine Integration auf Freiwilligkeit. Deshalb müssten die in Deutschland lebenden Türken alles tun, um sich in unser Leben zu integrieren. Denn hier wollen sie leben, zur Schule gehen, ihre Arbeit verrichten um evtl. bis zu ihrem Lebensabend hier in Deutschland zu bleiben. Viele Türken haben diesen Schritt bereits freiwillig getan. Sie haben sich Häuser gebaut, sind aktive Mitglieder in Vereinen geworden, haben Läden und Gaststätten eröffnet. Nicht zu vergessen: "Döner-Läden" sind zu einem unverzichtbaren Begriff geworden. Aber die völlige Integration der restlichen Türken hat offensichtlich nicht stattgefunden. Für unsere Politiker bleibt hier noch sehr viel zu tun.

Mit freundlichen Grüßen

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

März 2017  >>

Kritisches zur Elektromobilität

Liebe Leserinnen und Leser,

Seit der Energiewende sind die deutschen Autofahrer aufgerufen, möglichst rasch, auf Elektromobile umzustellen. Eine staatliche Prämie in Höhe von 4000,00 € wurde auch ausgelobt, hat aber nach meinem Wissen erst einige tausend Mitbürger bewogen, sich ein Elektrofahrzeug anzuschaffen. Auch Autoindustrie hat diesem Lockruf bisher nur zögerlich Folge geleistet. Die ersten Versuchsfahrzeuge von BMW und Smart waren kein Verkaufhit. Ein Hinderungsgrund war sicherlich die mangelhafte Reichweite mit einer Batterieladung von 200 - 300 km. Die bisher angebotenen Hybridfahrzeuge haben den Markt aber auch nicht überzeugt. Ein Grund war wohl der hohe Preis für diese Fahrzeuge und die noch nicht befriedigende Leistung der Batterien. In Norwegen scheint man dem Elektromobil aufgeschlossener gegenüber zu stehen, denn dort sind wesentlich größere Zahlen von Zulassungen veröffentlicht worden.

Wer die neueste „AutoBild“ gelesen hat, kann sich an den Elektrosportwagen, die jetzt auf den Markt kommen sollen, wirklich begeistern. Ein rassiges Aussehen und imposante Beschleunigung sind aber nicht das Einzige, was mir im Moment die Lust am Kauf eines solchen Fahrzeugs nimmt.

Ich stelle mir nämlich die Frage, warum ein normaler Mitbürger mit Familie und zwei Kindern ein solches Fahrzeug kaufen sollte, das er jeden Abend erneut aufladen muss. Und wenn er am Wochenende mit der Familie einen Ausflug plant, sich sehr gut überlegen muss, wie weit er fahren kann und wo er sein Fahrzeug wieder aufladen kann. In unserem Land fehlt es nämlich schlichtweg an Ladestationen. Aus diesem Grund hat Tesla in Deutschland eigene Ladestationen errichtet und zeigt auf einem Display an, wo der Fahrer die nächste Ladestelle findet. Kürzlich gaben Mercedes, BMW und Audi bekannt, dass sie gemeinsam ein Netz von Ladestationen entlang der Autobahn aufbauen wollen, und die Stadt Iserlohn hat kürzlich ganz stolz veröffentlicht, dass sie in ihrer Stadt 17 Ladestationen einrichten wollen.

Der oben genannte Familienvater dürfte aber noch andere Überlegungen hegen. Wer heute unsere Städte und die Nebenstraßen sieht, voll geparkt mit Fahrzeugen, der muss sich doch die Frage stellen, wie es funktionieren soll, all diese Fahrzeuge abends an das Ladekabel zu hängen. Oder man denke an die zigtausende von Parkgaragen, in Wohnsiedlungen, oder die Parkhäuser in den Städten. Wenn die Elektromobilität eine Zukunft haben soll, müssen all diese Straßen und Parkhäuser mit Ladestationen versehen werden. An die Investitionskosten, die dadurch den Gemeinden und Städten drohen, mag man kaum denken, denn sie gehen in den mehrfachen Milliarden Bereich. Und wenn unser Familienvater dann die glorreiche Idee hat, in den Sommer- oder Winterferien ins Ausland zu fahren, dürfte er ebenfalls vor extremen Problemen stehen, denn ein Reservekanister mit Benzin oder Diesel hilft nicht mehr.

Ist die Elektromobilität dann ein frommer Wunsch?

Eigentlich nicht, denn es gibt ein ganz anderes System, nämlich die so genannte Brennstoffzelle, welche mit Wasserstoff funktioniert. Und zwar Wasserstoff, den man in besonderen Tanks an jeder Tankstelle zapfen könnte und der nachts durch das überschüssige Elektrizitätsaufkommen sicherlich in ausreichender Menge erzeugt werden könnte. Seit über 10 Jahren wird auf diesem Gebiete geforscht. Es fahren viele Versuchsfahrzeuge, zumindest weiß ich dies von Daimler Benz, z.B. Busse, mit dieser Antriebsart. Ich frage mich wirklich, warum wir uns so sehr auf die jetzige Batterielösung versteifen, wohl wissend, dass die Infrastruktur überhaupt nicht vorhanden ist und in den nächsten Jahren, ohne Profi sein zu wollen, auch nicht erstellt werden kann. Wasserstoff ist sicherlich genauso gefährlich und hochexplosiv wie Benzin, oder Gastanks im Auto. Dies müsste aber nach unserem heutigen technischen Stand beherrschbar sein. Warum verrennen wir uns also in die batteriebetriebene Antriebslösung, wenn es eine einfachere Lösung bereits am Markt gibt, die vermutlich auch so ausgereift ist, wie die derzeitige Batterielösung. Haben wir denn in unserem Wissenschaftsministerium keine Techniker, die den Weitblick haben, und den Kenntnisstand, um den Brennstoffzellenantrieb zu forcieren? Es würde sich an den Zielen der Elektromobilität nichts ändern. Aber anstelle eines äußerst schweren Batteriepakets, hätte man nur einen Tank mit Wasserstoff, und die Brennstoffzelle liefert den nötigen Strom für den Antrieb der Elektromotoren. Dann braucht man keinen Hybridantrieb und aus dem Auspuff würde nur hin und wieder ein paar Tropfen Wasser entweichen.

Übrigens laut Wikipedia werden in Japan bereits die ersten PKW mit Brennstoffzellenantrieb in Großserie gefertigt. Verschläft die deutsche Automobilindustrie wieder einmal einen Innovationstrend?

Mit freundlichen Grüßen

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Februar 2017  >>

Was unsere Abgeordneten von Donald Trump lernen könnten!

Seit über vier Wochen haben die USA einen neuen Präsidenten. Bereits seine Ankündigungen vor der Wahl haben die Welt aufgeschreckt. Im Folgenden sollen die zehn wichtigsten Äußerungen kritisch kommentiert werden.

1.) Man diffamiere den politischen Gegner, behaupte nachweislich falsche Angaben, wiederhole sie nur oft genug und sie werden vom Volk geglaubt.
smileno Wir Christen glauben an die zehn Gebote. Aber das neunte Gebot wird sehr oft vergessen. Es heißt: Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider Deinen nächsten …
2.) Man wiederholt Behauptungen oder nachweislich Lügen so oft, dass sie glaubhaft erscheinen.
smileno In den sozialen Netzwerken scheint es ein Sport zu werden, Fakes (also falsche Nachrichten) zu verbreiten und sich an der katastrophalen Wirkung zu laben. Man denke nur an das angeblich entführte kleine russische Mädchen in Berlin, das von Immigranten entführt und missbraucht wurde. In Wahrheit gab es dieses Mädchen gar nicht.
3.) Man lobt den Protektionismus, verherrlicht ihn und verspricht, dass dadurch alles besser wird.
smileno Am Brexit werden wir in England die Folgen eines Brexit studieren können. Dabei vergisst man, dass die Engländer neben der Tatsache, dass sie die größten Seeräuber waren, es eine Britisch Ostindische Kompanie gab, die heftigen Handel mit Indien betrieb, und ganz erheblich zu dem Wohlstand Englands im 18. und 19. Jahrhundert führte.
4.) Man erkläre den absoluten Stopp der Einwanderung und verteufle die Einwanderung.
smileno Von den wenigen 100.000 Indianern abgesehen, besteht die gesamte Bevölkerung der USA von über 300 Millionen Menschen aus Einwanderern. Eigentlich sollte man eher sagen „Back to the roots“.
5.) Einwanderer sind eine Belastung für jedes Land, bestehen aus Kinderschändern und Frauenvergewaltiger und nehmen US Bürgern die Arbeit weg.
smileno Die Gründer von Google, Amazon, Uber und Tesla sind USA Bürger der zweiten Generation. Im Silicon Valley, einer der größten Quellen und Brutstätten neuesten technischen Know-hows, sind heute z.B. zig-tausende Mitarbeiter aus China, Indien und anderen Ländern tätig.
6.) Man beschimpfe die Juristen und die gesamte Gerichtsbarkeit und Rechtsprechung und erntet den höhnischen Applaus des Volkes.
smileno Eine moderne Demokratie funktioniert nur durch die Gewaltenteilung – das heißt Exekutive, Legislative und Judikative. Wer dies nicht akzeptiert, will auch keine Demokratie.
7.) Abschaffung des staatlichen Gesundheitswesens von Obama.
smileno Für Deutschland bleibt die herausragende Leistung von Bismarck, dass er ein Renten- und Gesundheitssystem eingeführt hat. Auch wenn die Renten und Gesundheitssysteme später durch die Politik „verschlimmbessert“ wurden, was wären wir heute ohne diese Gesetze? In USA gibt es keine Pflichtversicherung und damit Millionen Bürger, die keine Gesundheitsfürsorge haben.
8.) Man gibt vor, den Arbeitslosen wieder Arbeit beschaffen zu wollen.
smileno In Deutschland haben wir die Bundesagentur für Arbeit und die lokalen Arbeitsagenturen für Arbeitslose und als letzte große Tat von Herrn Schröder, die Agenda 2010, die zwar unbeliebt aber sehr effektiv war. Die Vereinigten Staaten von Amerika bestehen aus 50 föderalen Staaten, mit eigener Verwaltung und Gesetzgebung, die es, wie die französische, spanische, italienische und die britische Regierung versäumt haben, zielgerichtet die Arbeitslosigkeit zu beseitigen. Ein Beispiel aus Deutschland ist das Ruhrgebiet, das bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs völlig von Kohle und Stahl abhing und nach dem Krieg eine völlig neue Industriestruktur aus dem Boden stampfte.
9.) Die USA haben eine schlechte Schulbildung und Herr Trump hat zwar die Universität besucht, sich aber wohl hauptsächlich dem Baseball gewidmet, denn die Elite Universitäten der USA, die sicherlich eine ausgezeichnete Ausbildung vermitteln, hat er wohl nie von innen gesehen.
smileno Unser Schulsystem bietet dem Jugendlichen mit Grundschule, Realschule, Gemeinschaftsschule usw. hervorragende Möglichkeiten, sich nicht als Analphabet durchs Leben schlagen zu müssen. Und mit dem Dualen System Gewerbeschule und Praxis in der Industrie wohl das beste System, junge Menschen auf ihren Beruf aufs beste vorzubereiten. Es wundert mich, wieso diese Schulsysteme nicht öfters von den Regierungen dieser Welt kopiert werden.
10.) Sofortige Umsetzung der Wahlversprechen
smileyes Diese Aktivitäten von Herrn Trump haben jeden überrascht und sollten ein Vorbild für jeden Politiker sein, die Wahlversprechen auch innerhalb von vier Jahren Realität werden zu lassen und nicht vier Jahre herumzueiern, um dann doch nichts Vernünftiges zustande zu bringen (z.B. Steuerreform, Erbschaftssteuer etc.).

Was lernen wir von Herrn Trump? Das allermeiste ist zur Nachahmung nicht empfohlen. Aber was lernen wir daraus? Vor allem in den Wahlkämpfen dieses Jahres.

Mit freundlichen Grüßen

W. ENDRICH ∙ 14.02.2017

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Januar 2017  >>

Alles Gute zum neuen Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

Für den Start ins neue Jahr habe ich eine – wie ich finde – sehr schöne Geschichte:

Der schwarze Punkt: .

Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite.

Nun erklärte der Professor folgendes: „Ich möchte Sie bitten, das auf zuschreiben, was Sie dort sehen.“

Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit. Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

Nun lächelte der Professor und sagte: „Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.

Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen ...

Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund, Erwartungshaltung usw.

Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.

Nehmt die schwarzen Punkte wahr, doch richten wir unsere Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in Ihrem Leben und teilen Sie es mit anderen Menschen!“

In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes und glückliches neues Jahr mit vielen schönen Momenten!

Mit freundlichen Grüßen

W. ENDRICH

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Dezember 2016  >>

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte dieses Jahr mit Weihnachten vergleichen, wo man mehr oder minder viele schön verpackte Päckchen und Pakete bekommt und nicht weiß, was drin ist. So hat uns auch dieses Jahr einige Pakete beschert, die wir noch nicht öffnen konnten. Denken Sie nur an die noch ungelösten Fragen mit den Flüchtlingen aus Afghanistan, Syrien und und und …
Das nächste Päckchen wäre der Beschluss für den Brexit in England. Dann das nächste Paket war die Wahl von Donald Trump. Und jetzt, zum Schluss, der Rücktritt vom italienischen Ministerpräsidenten Renzi. Wie gesagt, die Pakete sind noch zu und wer weiß, was sie uns im kommenden Jahr „bescheren“ werden.

Um bei dem Vergleich mit den Paketen zu bleiben: Einige Pakete sind schon gepackt und auf dem Weg zu uns, die wir dann im kommenden Jahr erhalten werden. Nämlich die Wahlen in Frankreich und in Deutschland. Ohne unken zu wollen, oder sich in großem Pessimismus zu ergießen, es sollte uns allen bewusst sein, dass es Veränderungen geben wird:
Beim Welthandel, bei unseren Beziehungen zu den Ländern außerhalb Europas, aber auch innerhalb der EU. Das kuschelige und wärmende Deutschland, wie wir es noch vor 30, 40 Jahren kannten, wird es nicht mehr geben – auch wenn dies die AfD oder die Pegida Anhänger oder andere Bevölkerungsgruppen wünschen würden.

Ich wünsche mir und Ihnen, dass wir die Vollbeschäftigung in Deutschland halten können, dass die Konflikte in der Ukraine und in Syrien endlich beendet werden und dass die Wähler in Italien, in Frankreich und auch in Deutschland sehr sorgfältig ihre Wahlentscheidung überdenken. Eine Entscheidung aus Wut oder aus Trotz war noch nie eine gute Entscheidung.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen, liebe Leserinnen und Leser, und Ihren Familien, für das kommende Jahr alles Gute, Gesundheit und bleiben Sie entspannt.

Die Meinungsforscher haben sich bereits in diesem Jahr heftig geirrt und deshalb weiß keiner, was im kommenden Jahr passieren wird. Ich hoffe, dass es irgendwie doch gut wird.

Mit freundlichen, vorweihnachtlichen Grüßen

W. ENDRICH

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

November 2016  >>

Trump – Und was nun?

Liebe Leserinnen und Leser,

Damit hatten wohl die wenigsten von uns gerechnet – einen Immobilientycoon als Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zu bekommen. Vor der Wahl hat er ja für reichlich Irritationen auf allen Gebieten gesorgt und jetzt kommt die spannende Frage: Wann wird ihn das Alltagsgeschäft einholen? Die nächsten drei Monate wird er wohl quasi „die Schulbank drücken müssen“ um zu lernen, was man als Präsident einer Weltmacht so alles wissen muss. Nach dem alten Spruch: Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird, wird auch unser Weltführer manche Abstriche aus seinem Programm machen müssen. Im übrigen: „Weltführer“ – genau das will er ja nicht mehr sein und die USA durch Kündigung der Handelsabkommen unabhängig machen.

Vielleicht wird er bald realisieren, dass diese Entkopplung vom Zug der Globalisierung gar nicht so leicht möglich ist. China und die anderen asiatischen Staaten, einschließlich Japan, werden sicherlich Gegenmaßnahmen ergreifen, wenn er deren Produkte mit hohen Zöllen belegt. Konsumelektronik, Handys und andere Produkte werden ja fast ausschließlich in Fernost produziert – dann werden die Preise in dem konsumfreudigen Land sofort nach oben schnellen, was seine Wähler gar nicht begrüßen dürften.

Und die Kündigung an der Teilnahme der Umweltschutzvereinbarung und der Begrenzung des CO2 Ausstoßes usw. könnte er schnell bereuen, wenn er sich anlässlich eines Hurrikans gerade in Florida aufhält und die Auswirkungen der Erderwärmung am eigenen Körper zu spüren bekommt. Als intelligenter Geschäftsmann wird er mit Sicherheit recht bald die Mechanismen der Weltwirtschaft verstehen und seine Entscheidungen danach fällen.

Auch das Thema illegale Einwanderung aus Mexiko könnte recht bald zu einer anderen Sichtweise führen, denn die Arbeitslosen in USA würden vermutlich nicht zu den Bedingungen arbeiten, wie es jetzt die illegalen Mexikaner tun. Vielleicht kann ihm dann unsere Frau Merkel die Grundzüge unserer Hartz IV Reform näherbringen, die manchen unseren Mitbürger zur Aufnahme einer Arbeitstätigkeit bewegt hat. Auch hier ist die Frage, ob die einzelnen Bundesstaaten bei einer solchen Politik mitziehen werden und wie man die strukturelle Arbeitslosigkeit in Bundesstaaten wie Ohio, wo es wenig Arbeitsplätze gibt, reduzieren kann, da die Stahlwerke und die Kohle- und Erzminen geschlossen sind. Hier müssten neue Industrien angesiedelt werden und dies kann er kurzfristig nur erreichen, in dem er US Firmen dazu bewegt, ihre billigen Auslandstöchter zu schließen. Beispielsweise könnte Apple seine Mobiltelefone nicht mehr in China sondern in USA produzieren lassen. Zusammen mit den Zulieferbetrieben hätte er sicherlich 500.000 Arbeitslose mit einem Schlag von der Straße weg. Vermutlich würden dann die Produkte teurer oder die Gewinne dieser Firmen kleiner. Und ob sich dies auf dem Weg der Gesetzgebung bewerkstelligen lässt, ist eine Frage, die sich vorab nicht beantworten lässt.

Was ich aber befürworten kann, ist sein Ziel, das Establishment, wie er es nennt, zu zerschlagen und z.B. Staatangestellten zu verbieten, fünf Jahre nach dem Ausscheiden aus dem Staatsdienst, eine Lobbyarbeit zu übernehmen. Dies wäre übrigens auch für Deutschland ein außerordentlich hilfreiches Ziel, wenn man daran denkt, dass in deutschen Ministerien Abgesandte von Großfirmen behilflich sind, die Gesetze zu schreiben. Dies wäre, nach meiner Meinung, eine wunderbare Basis für eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA.

So gesehen, kann einem Herr Trump nur leidtun, denn jetzt kommt die Stunde der Wahrheit, wo er versuchen muss, seine Versprechungen in die Tat umzusetzen. Denn bei 50% der Wähler, die für ihn gestimmt haben, steht er im Wort, eine Veränderung herbeizuführen. Zu beneiden ist Herr Trump also nicht. Und deshalb sollten auch wir mit einer gewissen Gelassenheit, aber auch Neugier, die nächsten Monate abwarten, um seinen Lernprozess mit Interesse zu verfolgen. Es wird Veränderungen geben. Darüber besteht kein Zweifel. Aber ob sie sich für uns so negativ darstellen werden, wie sie derzeit in der Presse und von selbsternannten Propheten vorausgesagt werden, bleibt abzuwarten. In jedem Falle: Es wird spannend im Jahre 2017.

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

September 2016  >>

Ein Jahr der Freude

Liebe Leserinnen und Leser,

Dieses Jahr ist wirklich ein Jahr der Freude, denn zuerst wurde unsere Geschäftsführerin Frau Dr. Christiane Endrich von den Lesern der Markt &Technik zur Managerin des Jahres in der Kategorie Distribution KMU gewählt und nun konnten wir gleich sechs Plätze bei der Leserwahl der Zeitschrift Elektronik zum „Distributor des Jahres 2016“ gewinnen.

Wir möchten uns hiermit ganz herzlich für Ihre Stimmen bedanken!

Durch Ihre Abstimmung haben wir gleich 3 Mal den 1. Platz in der Produktkategorie Displays bei nachfolgenden Kriterien belegt:

• Technische Kompetenz & Support
• Produktverfügbarkeit Volumen
• Lieferservice Muster

Zusätzlich kamen wir auf den 2. Platz im Produktbereich Passive Bauelemente beim Kriterium:

• Lieferservice Volumen

und weitere 2 Mal im Bereich Displays bei den Kriterien:

• Gesamteindruck
• Lieferservice Volumen

Wir sind stolz, dass wir von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, so positiv bewertet wurden und Sie uns zu einem der herausragenden Distributoren in Deutschland gewählt haben!

Es ist auch weiterhin unser Bestreben, Sie in vollem Umfang mit unseren Produkten und Lösungen zufrieden zu stellen und Ihnen den bestmöglichen Support zu liefern.

Wir freuen uns deshalb auch, Sie auf unserem Messestand auf der electronica in der Halle 5 Stand 124 vom 08. - 11. November begrüßen zu dürfen. Wir werden dort interessante Neuheiten ausstellen, mit denen Sie unter anderem im Bereich des IoT Impulse bekommen, um im Wettbewerb der Innovationen vorne zu liegen.

W. Endrich

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Fr. Dr. Endrich Verleihung Photo: Horacio Canals / Elektronik