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März 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
NJR4234BW – the 24 GHz microwave distance measurement sensor module

FEATURES:
• 24 GHz microwave distance measurement sensor for stationary and moving objects up to 30 m for a pedestrian
• Antenna, microwave RF circuit, base-band IF circuit, MCU and also signal processing are integrated in low-profile package (38 x 38 x 4.2 mm)
• Low-power-consumptiont
• High sensitivity mobile object detection (patented technology)
• Distance measurement signal processing
• Automatic calibration and gain control
• Radio interference prevention
• UART interface and digital CMOS output

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März 2019

Januar 2019  >>

Ein herzliches gutes Neues Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

zuerst wünschen wir Ihnen ein herzliches gutes Neues Jahr. Mit viel Krach und Raketen haben wir das alte Jahr 2018 verabschiedet und das neue Jahr 2019 begrüßt. Die einen waren froh, dass sie es hinter sich hatten und die anderen schauten mit etwas bangen Blicken auf das kommende Jahr. Im Fernsehen und Zeitschriften überboten sich die Jahresvorausschauen, Prophezeiungen, Prognosen und trotzdem wissen wir alle nicht, was uns in diesem Jahr an frohen aber auch weniger frohen Neuigkeiten bewegen wird.

Eines ist uns klar geworden, der Wind in der Weltwirtschaft wird rauer. Deutschland hatte noch ein Wirtschaftswachstum von 1,5%, nicht schlecht, aber auch nicht Rekord verdächtig. Die Wirtschaftsforscher hatten ein besseres Ergebnis erwartet und unser Finanzminister Scholz hat einen Überschuss von über 10 Milliarden Euro erzielt, dies ist erfreulich.

Wir hatten einen langen Sommer mit großer Trockenheit und dadurch Verkehrsprobleme auf den Wasserwegen. Herr Trump will um alles in der Welt seine Mauer zu Mexiko aufbauen und hat uns mit manchen unverständlichen Reaktionen und Anordnungen überrascht, die den Welthandel erschweren werden. Auf der einen Seite will er sich aus der Weltwirtschaft zurück ziehen oder mit Ländergruppen neue Wirtschaftsabkommen abschließen, auf der anderen Seite bedroht der amerikanische Botschafter in Deutschland die Industrie mit Repressalien, falls die zweite Ostseegasleitung gebaut wird. Die Autoindustrie weiß auch noch nicht, ob es zu Einfuhrzöllen in die USA kommen wird und das Abstimmungsvotum des Britischen Parlaments mit der Niederlage von Frau May könnte uns als erstes Großereignis im Jahre 2019 Probleme bereiten. Die Ungewissheit über den Brexit ob er nun statt findet oder nicht, wird uns in diesen Tagen noch heftig beschäftigen.

Eines sollte uns klar sein, der Ton wird rauer und die Wachs-tumsraten werden künftig moderater ausfallen. Eine lineare Verlängerung der letzten Jahre sollte man besser nicht in Erwägung ziehen. Eine Rezession, dafür sprechen alle Anzeichen, sollte es in 2019 nicht geben, aber etwas Vorsicht ist sicherlich bei unseren wirtschaftlichen Handlungen angebracht. Ein wichtiges Ereignis wird sicherlich die Wahl zum Europaparlament sein und die Beteiligung und das Wahlergebnis spannend. Vom neuen Parlament wünschen wir uns mehr Aktivitäten im Außenbereich, aber weniger Regulierungen im EU-Bereich. Die Regulierungswut im Parlament muss gezügelt werden, damit der einzelne Bürger die Tätigkeit und den Sinn der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft akzeptieren und besser verstehen kann.

Meinen Wunsch an die Politiker wäre, mehr Praxisnähe zu praktizieren und sich auf die dringenden Probleme zu konzentrieren wie Digitalisierung, Altersarmut, Abschaffung des Solidaritätszuschlags, eine bessere Ausbildung unserer Kinder und verbesserte Vorbereitung auf den Wechsel ins Berufsleben wären notwendig. Das teilweise erschreckende Unwissen der Schulabgänger muss ein Ende finden. Arbeitslosigkeit lässt sich nur durch verbesserte Bildung vermeiden und an die Kultusminister der Länder geht der dringende Appell, in allen Bundesländern ein gleichmäßig hohes Bildungsniveau zu erzielen, denn das Nord-Süd-Gefälle zwischen den Schulen in Schleswig-Holstein und Bayern muss endlich überwunden werden.


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Januar 2019

Dezember 2018  >>

Liebe Leserinnen und Leser,
Wir nähern uns der Ziellinie dieses Jahres in Windeseile. Es war ein „wildes Jahr“ mit vielen Überraschungen. Die Regierung
von Donald Trump ließ uns bereits einige böse Überraschungen erwarten, aber es kam dann während des Jahres doch noch
knüppeldicker als erwartet. Die Kündigung der Zollabkommen, der Marsch der Südamerikaner nach Mexiko und der vergebliche
Versuch in die USA einzuwandern und vieles andere mehr. Besonders bedrückend empfand ich die sich häufenden
Naturkatastrophen, von Erdbeben angefangen über kräftige Regen in Italien, Mallorca und wo immer sie sonst noch
auftraten. In den letzten Monaten versiegten die Flüsse, da war kein Wasser mehr, sodass die Schifffahrt eingestellt werden
musste und unsere Treibstoffversorgung auf der Kippe stand. Die von Menschenhand geschaffenen Probleme sind in diesem
Jahr bei weitem übertroffen worden. Das zeigt doch, wie stark wir nach wie vor, trotz 4.0, IoT und künstlicher Intelligenz usw.
eigentlich völlig den Naturgewalten ausgeliefert sind, die wir gar nicht beeinflussen können! Aber wenn wir an den CO² Ausstoß
denken, eigentlich doch mit beeinflussen könnten, wenn wir denn wollten, und vor allem die Einsicht hätten. Leider gibt es
immer noch Viele, die den Klimawandel in Frage stellen oder direkt leugnen. Meiner Meinung nach ist dies eine ziemlich
hirnrissige Haltung.

Auch politisch hat sich bei uns in Deutschland in diesem Jahr viel getan. Die SPD rätselt, wie man neue Wähler gewinnen
könnte, in Bayern ist endlich Ruhe eingetreten, Frau Merkel hat das Ende ihrer Regentschaft eingeläutet, und so könnte
man eigentlich zum Alltag zurück kommen, wenn dann nicht am Himmel einige Gewitterwolken aufziehen würden, die mir
gar nicht gefallen. Angefangen von den Aktienkursen, die erheblich eingebrochen sind, und zeigen, dass die Euphorie der
Aktienmärkte sich ziemlich abgeschwächt hat. In Frankreich sind Unruhen entstanden, die Hr. Macron noch nicht im Griff hat, und
der Brexit ist auch noch nicht ausgestanden, egal wie er sich nun schlussendlich gestalten wird. Es bleibt eine offene Frage, ob der
Braunkohletagebau in Deutschland geschlossen wird. Unsere Computerwelt ist nach wie vor gefährdet durch Hackerangriffe.
Millionen von Flüchtlingen sind auf der Flucht oder auf dem Weg zu neuen Zielen in der Hoffung auf ein besseres Leben. Dies sind
nur einige Beispiele von Gedanken, die einem zum Jahresende zu denken geben sollten.

Das klingt nicht gerade heiter und passt so gar nicht zu dem „fröhlichen Weihnachten“ wie man sich es wünschen würde.
Dabei sind sehr viele der oben aufgezählten Probleme nur das Werk von Menschen, von Politikern, die mit unsagbarer Machtgier
versuchen, Ihren Herrschaftsanspruch weiter auszudehnen und nicht zögern, dabei auch religiöse Aspekte wie zum Beispiel
den Islam oder den Kampf zwischen den Sunniten und Schiiten, dabei hemmungslos ins Spiel bringen.
Ich kann deshalb nur an die Vernunft unseren Mitmenschen appellieren, vor allem an die Regierenden, zum Wohl der Völker
tätig zu sein, den Wohlstand der Völker zu fördern, aber nicht, wie in den USA „Amerika First’“ überall einzuführen, sondern
durch den Ausspruch „People First“, damit sind alle Menschen dieser Erde gemeint.

Mit diesen Gedanken will ich Sie nicht zu sehr beschweren, aber daran erinnern, wie zerbrechlich unser Frieden, die
Globale Sicherheit und die Natur sind, und dass wir alle dazu beitragen müssen, die Kleinen, die Großen, die Armen und die
Reichen, dass die Natur wieder in Einklang kommt und wir Menschen, wo immer wir sind, uns in Bescheidenheit und
Zufriedenheit üben.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes, angenehmes und geruhsames Weihnachtsfest, Gesundheit und viel Positives im
kommenden Jahr 2019.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Dezember 2018

November 2018  >>

Elektromobilität – pure Augenwischerei?
 
Liebe Leserinnen und Leser,

Die EU-Kommission hat beschlossen, dass der CO² Ausstoß der Autos bis zum Jahr 2030 gegen über heute um weitere 35 % zu reduzieren sei. Wünschen kann man sich ja viel! Doch bereits für die Zeit von 2015-2020 sollte der Ausstoß von CO² anstelle von 130 gr nur noch 95 gr / km betragen, was nach Meinung der Fachleute technisch kaum machbar ist. Die einzige Möglichkeit wäre, vielleicht nur noch Klein- und Kleinstwagen zu produzieren. Eine gute Chance also für französische, italienische und rumänischen Fahrzeuge, aber deutsche Mittelklasse und Premiumautos sind unter 7-8 Liter / 100 km Treibstoff nicht zu bekommen, es sei denn, man wechselt auf Autos mit Elektroantrieb, die bekanntlich kein CO² ausstoßen und kein Stickoxid. Dass Elektrotankstellen fehlen, ist ein anderes Thema.

Trotzdem wäre eine Erfüllung dieser Forderung reine Augenwischerei, denn wenn der Strom nicht aus Windkraftanlagen oder Solaranlagen stammt, aber von Braunkohle produziert wird, dann sieht die Rechnung nämlich völlig anders aus! Dann erreicht man bei der Herstellung von Strom höhere CO² Werte, als bei modernen Dieselmotoren, weil die Kohlekraftwerke nur einen thermischen Wirkungsgrad von ca. 45 % haben, bei der Verteilung des Stromes nochmals min. 6 % verloren gehen und der Durchlauf des Stromes durch die Batterien bis zur Erzeugung von Bewegungsenergien max. einen Wirkungsgrad von 80 % zu lässt. Zugegeben, eine komplizierte Rechenaufgabe! Auf jeden fall liegt der mit Braunkohlestrom betriebene Elektromotor dann bei einem Wirkungsgrad von 34 % während moderne Dieselmotoren immerhin auf 45 % kommen.

Und betrachtet man dann den aktuellen Energieträgermix, den wir in Deutschland haben, ergibt sich ein um 60 % höherer CO² Ausstoß bei Elektromobilen gegenüber dem CO² Ausstoß beim reinen Diesel. Dies, obwohl heute aus regenerativen Quellen bereits ein erheblicher Teil des Stromes gewonnen wird.

Oder eine andere Überlegung: Wenn in Deutschland infolge der Elektromobilität Erdöl gespart wird, das wir ja komplett importieren, dann wird dieses Öl mit absoluter Sicherheit auf anderen europäischen Märkten oder Fernost verkauft und in Fahrzeugmotoren verbrannt. Eine wirklich wirksame Einsparung von CO² weltweit könnte man nur erreichen, wenn die Förderländer USA, Angola, Iran und Russland ihre Förderung drastisch reduzieren würden. Aber das ist völlig illusorisch, denn das würde bedeuten, dass ihre Einnahmen aus Ölexporten dramatisch zurück gehen und, von der USA mal abgesehen, wirtschaftlich kaum verkraften könnten. Also bleibt alles beim Alten.  Deutschland reduziert seinen Erdölverbrauch und reduziert damit die CO² Erzeugung. Aber die übrige Welt dreht weiter an der Schraube „Dieselagasausstoß“. Dies ist schlichtweg Selbstbetrug, das der CO² Spiegel trotzdem steigt, anstelle dass er abnimmt. Eigentlich schade, dass diesen Zahlen so wenig bekannt sind, vor allem in der Politik und dass man nur versucht, gegenüber den anderen mit einer weißen Weste dazustehen, denn man hat ja seinen CO² Ausstoß reduziert. Ein Irrwitz der Geschichte, denn bei der Erderwärmung ist es eigentlich egal, wo das CO² herkommt, aus Deutschland, aus China oder sonst wo her. Die Polkappen schmelzen weiter, dank der Unvernunft im Bereich der Politik. Schön wäre eine Erfindung, wie man den CO² Gehalt in den oberen Luftschichten wirkungsvoll reduzieren könnte. Man darf ja mal träumen !!!


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

*Alle Zahlen aus der Wirtschaftswoche, Ausgabe Oktober 2018

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November 2018

Oktober 2018  >>

ELECTRONICA SPECIAL NEWS:
Live NBIoT Application exclusively at Endrich! Come and join us at C3.301 at electronica!

M910-GL - A global certified NBIoT module from Fibocom

FEATURES:
• Tri-mode for global market: LTE Cat-M1/Cat-NB1/GPRS
• Fit for all wireless carriers in low speed telecommunication standard
• Replacement for traditional 2G/3G modules
• Low Power Consumption
• Operating temperature range: -40 °C to +85 °C
• Global certifications

Endrich News Oktober 2018

September 2018  >>

Liebe Leser und Leserinnen,

das rasche Wachstum unserer Firma hat uns bei der Beschaffung von Büro- und Lagerflächen immer wieder vor große Problemen gestellt, was teilweise nur durch Anmieten von Gebäuden bewältigt werden konnte. Nun haben wir es endlich geschafft, auf einem 10.000 m² großen Gelände eine Lagerhalle mit Verwaltungstrakt von 5000 m² in einer Rekordzeit von neun Monaten zu erstellen. Anfang September 2018 konnten wir nun die Fertigstellung des Gebäudes gebührend feiern. Das neue Lagergebäude befindet sich nur wenige Kilometer entfernt von unserem Verwaltungsgebäude, und zwar im neuen Industriegebiet in Nagold auf dem Eisberg und ist verkehrsmäßig sehr gut erschlossen, d.h. eine schnelle und gute Verbindung zur Autobahn Stuttgart und Singen ist vorhanden.
Vorausgegangen ist eine längere Analyse und Planung der Lagerflächen unter der Einbeziehung des Ablaufs der Lager und Umschlagsabläufe. Dabei war es unser Ziel, mit den modernsten vollautomatischen Lagereinrichtungen auch ein weiteres Wachstum bereits einzuplanen, die Zugriffszeit auf die Lagerteile zu verkürzen und zu optimieren. Das Kernstück der gesamten Anlage ist eine computergesteuerte Lagereinrichtung mit 20.000 Stellplätzen, die vollautomatisch durch acht Roboter angefahren und wieder entleert werden können. Das Bedienpersonal muss nur noch die Waren in die entsprechenden Behälter einlegen und bekommt auf Knopfdruck die gewünschten Teile zum Verpacken wieder bereitgestellt.

Da wir im eigenen Haus einen Spezialisten für Beleuchtungstechnik haben, unsere Firma euroLighting GmbH, war es gleichzeitig das Ziel, die allermodernste Beleuchtung im Lager und im Büro zu installieren, d.h. voll abgestimmt auf das jeweilige Tageslicht, wird die Beleuchtung in den Innenräumen entsprechend gesteuert, sodass zu jeder Tages- oder Nachtzeit, ob Sommer oder Winter, an jedem Arbeitsplatz die besten und optimalen Lichtbedingungen bestehen. Die Gebäudehöhe von 12 Metern stellte hohe Anforderungen an die Lichtplanung und zwar sowohl die statische Beleuchtung des Innenraums des Gebäudes als auch die Beleuchtung der fahrbaren Palettenregale, und dies alles unter der Prämisse der optimalen Energieeinsparung.

Der Verwaltungstrakt, der die gesamte Import- und Versandabteilung einschließlich Fakturierung beinhaltet, ist mit hochmodernen und beweglichen Schreibtischen ausgerüstet, sodass die Arbeitsfläche beliebig hoch verstellbar ist und den Mitarbeitern ihre Arbeit im Sitzen oder Stehen erlaubt. Damit konnten allen Mitarbeitern in der Verwaltung, aber auch im Lager optimale Arbeitsbedingungen geboten werden. Somit wird es auch möglich sein, mit gleichbleibendem Personal größeren Umsatzwachstum zügig und optimal zu bewältigen.

Das Gebäude als solches konnte architektonisch so funktionell und wiederum schön gestaltet werden, dass es den Zeitgeist unserer Firma, nämlich Schönheit und Funktionalität am besten präsentiert.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich



Endrich – Distributor des Jahres 2018
Am 13. September 2018 fand die Preisverleihung der Leserwahl der Zeitschrift Elektronik zum "Distributor des Jahres" statt.
Dank Ihrer Stimmen wurden uns 5 Preise verliehen:
 
2. Platz
Aktive Bauelemente: Technische Kompetenz & Support
Displays: Lieferservice Volumen

3. Platz
Aktive Bauelemente: Lieferservice Volumen
Aktive Bauelemente: Gesamteindruck
Displays: Produktverfügbarkeit Muster
 
Wir möchten uns ganz herzlich für Ihr Vertrauen bedanken und sehen diese Auszeichnungen als Bestätigung für unser Bestreben, auch in der Zukunft, Sie als kompetenter Partner im Bereich Technik und Logistik zu unterstützen!

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Endrich News September 2018

Juli/August 2018  >>

Die Sünden der Vergangenheit haben uns jetzt eingeholt

Liebe Leserinnen und Leser,

die letzten Wochen waren voller Dramatik. Das eigentliche Sommerereignis, das die Biergärten gefüllt und die Straßen leergefegt hätte, fand leider nicht statt – der Traum vieler deutscher Fußballfans zerplatzte wie eine Seifenblase. Schade um die vertane Chance, der Welt zu zeigen, dass man in Deutschland guten Fußball spielen kann. War es die Arroganz der Spieler und des Trainers? Der fehlende Kampfgeist? Oder der fehlende Teamgeist? Fakt ist nur, wir sind dieses Mal nicht Weltmeister! Dafür rückte eine andere Nachricht in den Brennpunkt des Interesses – nämlich der Streit in der Koalition, ausgelöst durch den Altersstarrsinn eines Politikers. Dies ist mir als Wähler nicht mehr zu vermitteln. Fakt ist, dass durch nicht vorhandene Gesetze und jahrzehntelange Versäumnisse unserer Regierungen vernünftige Einwanderungs- und Asylgesetzte nicht erlassen wurden, 2015 unerwartet schnell zu viele Flüchtlinge in unser Land kamen und sich leider in Berlin kein Mensch vorausschauend darüber sich den Kopf zerbrach, was wohl passieren würde, wenn zig-tausende von Menschen über das Mittelmeer direkt oder über den Landweg durch die Türkei nach Griechenland und Italien strömen. Was dann passierte, hätte man schon Wochen vorher voraussehen können: Dass Griechenland und Italien diese Mengen an Flüchtlingen, als Folge des Syrien Krieges, aus Afghanistan und zentral Afrika, nicht aufnehmen wollten und können, und deren eigentliches Ziel Deutschland ist, musste man erwarten. Ferner, dass man die sich in Seenot befindlichen Menschen, die man aus dem Mittelmeer fischt, irgendwie, schon aus Christen Pflicht, versorgen muss, sollte auch von jedem akzeptiert werden. Dass es für eine Bevölkerung, vor allem auf dem Lande, aber auch nicht angenehm sein könnte, wenn plötzlich Fremde, vor allem mit anderen Hautfarben, in ihren Dörfern herumlaufen, auf Mistrauen und Ablehnung stoßen
würden, konnte auch nicht überraschen. Seit Jahrzehnten haben wir ein Entwicklungs-Hilfe-Ministerium und ein Wirtschafts-Ministerium. Das eine gibt etwas Geld aus humanitären Gründen in diese Länder und das andere Ministerium versucht Handel zu treiben und verkauft überschüssige Nahrungsmittel und getragene Kleidung zu Schleuderpreisen in diese Länder, ohne deren Wirkung zu beachten: Bauern, Schneider oder Schuhmacher haben keine Chance, wenn billige Import-Produkte ins Land strömen. Dies ist wirklich ein Trauerspiel! Man hätte Entwicklungs-Projekte, wie z.B. Bewässerungs-Projekte für die Landwirtschaft schon vor Jahrzehnten entwickeln können, versuchen, eine wie auch immer primitive Industrie zu fördern, die stark manuell ausgerichtet ist und damit eine ertragreiche Infrastruktur aufzubauen, die sich selbst versorgen kann und nicht auf die Hilfe von außen angewiesen ist. Brunnen bohren, Wasserleitungen ziehen, Schulen zu bauen – all dies hätte wesentlich weniger Geld gekostet, als wir heute aufwenden müssen, um Analphabeten das Lesen und Schreiben beizubringen und die Bevölkerung dieser, noch im Mittelalter lebenden Menschen, auf die Neuzeit vorzubereiten. Vor rund 200 Jahren, vor Beginn der Industrialisierung, konnte sich die deutsche Landbevölkerung schon selbst ernähren und hat damit eine Landflucht verhindert. Wenn man schon Humanitäre Hilfe leistet, muss man auch das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe fördern. Was lernt man daraus? Wie beim Schachspiel sollte man nicht einen Zug machen, ohne zu bedenken, welche Züge man anschließend machen will und vor allem, wie der Gegner reagieren wird. Leider ist es bei uns Mode geworden, ad hoc zu reagieren, ohne zu bedenken, was dies für Auswirkungen haben könnte.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Endrich News Juli/August 2018

Februar 2017  >>

Was unsere Abgeordneten von Donald Trump lernen könnten!

Seit über vier Wochen haben die USA einen neuen Präsidenten. Bereits seine Ankündigungen vor der Wahl haben die Welt aufgeschreckt. Im Folgenden sollen die zehn wichtigsten Äußerungen kritisch kommentiert werden.

1.) Man diffamiere den politischen Gegner, behaupte nachweislich falsche Angaben, wiederhole sie nur oft genug und sie werden vom Volk geglaubt.
smileno Wir Christen glauben an die zehn Gebote. Aber das neunte Gebot wird sehr oft vergessen. Es heißt: Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider Deinen nächsten …
2.) Man wiederholt Behauptungen oder nachweislich Lügen so oft, dass sie glaubhaft erscheinen.
smileno In den sozialen Netzwerken scheint es ein Sport zu werden, Fakes (also falsche Nachrichten) zu verbreiten und sich an der katastrophalen Wirkung zu laben. Man denke nur an das angeblich entführte kleine russische Mädchen in Berlin, das von Immigranten entführt und missbraucht wurde. In Wahrheit gab es dieses Mädchen gar nicht.
3.) Man lobt den Protektionismus, verherrlicht ihn und verspricht, dass dadurch alles besser wird.
smileno Am Brexit werden wir in England die Folgen eines Brexit studieren können. Dabei vergisst man, dass die Engländer neben der Tatsache, dass sie die größten Seeräuber waren, es eine Britisch Ostindische Kompanie gab, die heftigen Handel mit Indien betrieb, und ganz erheblich zu dem Wohlstand Englands im 18. und 19. Jahrhundert führte.
4.) Man erkläre den absoluten Stopp der Einwanderung und verteufle die Einwanderung.
smileno Von den wenigen 100.000 Indianern abgesehen, besteht die gesamte Bevölkerung der USA von über 300 Millionen Menschen aus Einwanderern. Eigentlich sollte man eher sagen „Back to the roots“.
5.) Einwanderer sind eine Belastung für jedes Land, bestehen aus Kinderschändern und Frauenvergewaltiger und nehmen US Bürgern die Arbeit weg.
smileno Die Gründer von Google, Amazon, Uber und Tesla sind USA Bürger der zweiten Generation. Im Silicon Valley, einer der größten Quellen und Brutstätten neuesten technischen Know-hows, sind heute z.B. zig-tausende Mitarbeiter aus China, Indien und anderen Ländern tätig.
6.) Man beschimpfe die Juristen und die gesamte Gerichtsbarkeit und Rechtsprechung und erntet den höhnischen Applaus des Volkes.
smileno Eine moderne Demokratie funktioniert nur durch die Gewaltenteilung – das heißt Exekutive, Legislative und Judikative. Wer dies nicht akzeptiert, will auch keine Demokratie.
7.) Abschaffung des staatlichen Gesundheitswesens von Obama.
smileno Für Deutschland bleibt die herausragende Leistung von Bismarck, dass er ein Renten- und Gesundheitssystem eingeführt hat. Auch wenn die Renten und Gesundheitssysteme später durch die Politik „verschlimmbessert“ wurden, was wären wir heute ohne diese Gesetze? In USA gibt es keine Pflichtversicherung und damit Millionen Bürger, die keine Gesundheitsfürsorge haben.
8.) Man gibt vor, den Arbeitslosen wieder Arbeit beschaffen zu wollen.
smileno In Deutschland haben wir die Bundesagentur für Arbeit und die lokalen Arbeitsagenturen für Arbeitslose und als letzte große Tat von Herrn Schröder, die Agenda 2010, die zwar unbeliebt aber sehr effektiv war. Die Vereinigten Staaten von Amerika bestehen aus 50 föderalen Staaten, mit eigener Verwaltung und Gesetzgebung, die es, wie die französische, spanische, italienische und die britische Regierung versäumt haben, zielgerichtet die Arbeitslosigkeit zu beseitigen. Ein Beispiel aus Deutschland ist das Ruhrgebiet, das bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs völlig von Kohle und Stahl abhing und nach dem Krieg eine völlig neue Industriestruktur aus dem Boden stampfte.
9.) Die USA haben eine schlechte Schulbildung und Herr Trump hat zwar die Universität besucht, sich aber wohl hauptsächlich dem Baseball gewidmet, denn die Elite Universitäten der USA, die sicherlich eine ausgezeichnete Ausbildung vermitteln, hat er wohl nie von innen gesehen.
smileno Unser Schulsystem bietet dem Jugendlichen mit Grundschule, Realschule, Gemeinschaftsschule usw. hervorragende Möglichkeiten, sich nicht als Analphabet durchs Leben schlagen zu müssen. Und mit dem Dualen System Gewerbeschule und Praxis in der Industrie wohl das beste System, junge Menschen auf ihren Beruf aufs beste vorzubereiten. Es wundert mich, wieso diese Schulsysteme nicht öfters von den Regierungen dieser Welt kopiert werden.
10.) Sofortige Umsetzung der Wahlversprechen
smileyes Diese Aktivitäten von Herrn Trump haben jeden überrascht und sollten ein Vorbild für jeden Politiker sein, die Wahlversprechen auch innerhalb von vier Jahren Realität werden zu lassen und nicht vier Jahre herumzueiern, um dann doch nichts Vernünftiges zustande zu bringen (z.B. Steuerreform, Erbschaftssteuer etc.).

Was lernen wir von Herrn Trump? Das allermeiste ist zur Nachahmung nicht empfohlen. Aber was lernen wir daraus? Vor allem in den Wahlkämpfen dieses Jahres.

Mit freundlichen Grüßen

W. ENDRICH ∙ 14.02.2017

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Januar 2017  >>

Alles Gute zum neuen Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

Für den Start ins neue Jahr habe ich eine – wie ich finde – sehr schöne Geschichte:

Der schwarze Punkt: .

Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite.

Nun erklärte der Professor folgendes: „Ich möchte Sie bitten, das auf zuschreiben, was Sie dort sehen.“

Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit. Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

Nun lächelte der Professor und sagte: „Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.

Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen ...

Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund, Erwartungshaltung usw.

Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.

Nehmt die schwarzen Punkte wahr, doch richten wir unsere Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in Ihrem Leben und teilen Sie es mit anderen Menschen!“

In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes und glückliches neues Jahr mit vielen schönen Momenten!

Mit freundlichen Grüßen

W. ENDRICH

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Dezember 2016  >>

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte dieses Jahr mit Weihnachten vergleichen, wo man mehr oder minder viele schön verpackte Päckchen und Pakete bekommt und nicht weiß, was drin ist. So hat uns auch dieses Jahr einige Pakete beschert, die wir noch nicht öffnen konnten. Denken Sie nur an die noch ungelösten Fragen mit den Flüchtlingen aus Afghanistan, Syrien und und und …
Das nächste Päckchen wäre der Beschluss für den Brexit in England. Dann das nächste Paket war die Wahl von Donald Trump. Und jetzt, zum Schluss, der Rücktritt vom italienischen Ministerpräsidenten Renzi. Wie gesagt, die Pakete sind noch zu und wer weiß, was sie uns im kommenden Jahr „bescheren“ werden.

Um bei dem Vergleich mit den Paketen zu bleiben: Einige Pakete sind schon gepackt und auf dem Weg zu uns, die wir dann im kommenden Jahr erhalten werden. Nämlich die Wahlen in Frankreich und in Deutschland. Ohne unken zu wollen, oder sich in großem Pessimismus zu ergießen, es sollte uns allen bewusst sein, dass es Veränderungen geben wird:
Beim Welthandel, bei unseren Beziehungen zu den Ländern außerhalb Europas, aber auch innerhalb der EU. Das kuschelige und wärmende Deutschland, wie wir es noch vor 30, 40 Jahren kannten, wird es nicht mehr geben – auch wenn dies die AfD oder die Pegida Anhänger oder andere Bevölkerungsgruppen wünschen würden.

Ich wünsche mir und Ihnen, dass wir die Vollbeschäftigung in Deutschland halten können, dass die Konflikte in der Ukraine und in Syrien endlich beendet werden und dass die Wähler in Italien, in Frankreich und auch in Deutschland sehr sorgfältig ihre Wahlentscheidung überdenken. Eine Entscheidung aus Wut oder aus Trotz war noch nie eine gute Entscheidung.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen, liebe Leserinnen und Leser, und Ihren Familien, für das kommende Jahr alles Gute, Gesundheit und bleiben Sie entspannt.

Die Meinungsforscher haben sich bereits in diesem Jahr heftig geirrt und deshalb weiß keiner, was im kommenden Jahr passieren wird. Ich hoffe, dass es irgendwie doch gut wird.

Mit freundlichen, vorweihnachtlichen Grüßen

W. ENDRICH

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

November 2016  >>

Trump – Und was nun?

Liebe Leserinnen und Leser,

Damit hatten wohl die wenigsten von uns gerechnet – einen Immobilientycoon als Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zu bekommen. Vor der Wahl hat er ja für reichlich Irritationen auf allen Gebieten gesorgt und jetzt kommt die spannende Frage: Wann wird ihn das Alltagsgeschäft einholen? Die nächsten drei Monate wird er wohl quasi „die Schulbank drücken müssen“ um zu lernen, was man als Präsident einer Weltmacht so alles wissen muss. Nach dem alten Spruch: Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird, wird auch unser Weltführer manche Abstriche aus seinem Programm machen müssen. Im übrigen: „Weltführer“ – genau das will er ja nicht mehr sein und die USA durch Kündigung der Handelsabkommen unabhängig machen.

Vielleicht wird er bald realisieren, dass diese Entkopplung vom Zug der Globalisierung gar nicht so leicht möglich ist. China und die anderen asiatischen Staaten, einschließlich Japan, werden sicherlich Gegenmaßnahmen ergreifen, wenn er deren Produkte mit hohen Zöllen belegt. Konsumelektronik, Handys und andere Produkte werden ja fast ausschließlich in Fernost produziert – dann werden die Preise in dem konsumfreudigen Land sofort nach oben schnellen, was seine Wähler gar nicht begrüßen dürften.

Und die Kündigung an der Teilnahme der Umweltschutzvereinbarung und der Begrenzung des CO2 Ausstoßes usw. könnte er schnell bereuen, wenn er sich anlässlich eines Hurrikans gerade in Florida aufhält und die Auswirkungen der Erderwärmung am eigenen Körper zu spüren bekommt. Als intelligenter Geschäftsmann wird er mit Sicherheit recht bald die Mechanismen der Weltwirtschaft verstehen und seine Entscheidungen danach fällen.

Auch das Thema illegale Einwanderung aus Mexiko könnte recht bald zu einer anderen Sichtweise führen, denn die Arbeitslosen in USA würden vermutlich nicht zu den Bedingungen arbeiten, wie es jetzt die illegalen Mexikaner tun. Vielleicht kann ihm dann unsere Frau Merkel die Grundzüge unserer Hartz IV Reform näherbringen, die manchen unseren Mitbürger zur Aufnahme einer Arbeitstätigkeit bewegt hat. Auch hier ist die Frage, ob die einzelnen Bundesstaaten bei einer solchen Politik mitziehen werden und wie man die strukturelle Arbeitslosigkeit in Bundesstaaten wie Ohio, wo es wenig Arbeitsplätze gibt, reduzieren kann, da die Stahlwerke und die Kohle- und Erzminen geschlossen sind. Hier müssten neue Industrien angesiedelt werden und dies kann er kurzfristig nur erreichen, in dem er US Firmen dazu bewegt, ihre billigen Auslandstöchter zu schließen. Beispielsweise könnte Apple seine Mobiltelefone nicht mehr in China sondern in USA produzieren lassen. Zusammen mit den Zulieferbetrieben hätte er sicherlich 500.000 Arbeitslose mit einem Schlag von der Straße weg. Vermutlich würden dann die Produkte teurer oder die Gewinne dieser Firmen kleiner. Und ob sich dies auf dem Weg der Gesetzgebung bewerkstelligen lässt, ist eine Frage, die sich vorab nicht beantworten lässt.

Was ich aber befürworten kann, ist sein Ziel, das Establishment, wie er es nennt, zu zerschlagen und z.B. Staatangestellten zu verbieten, fünf Jahre nach dem Ausscheiden aus dem Staatsdienst, eine Lobbyarbeit zu übernehmen. Dies wäre übrigens auch für Deutschland ein außerordentlich hilfreiches Ziel, wenn man daran denkt, dass in deutschen Ministerien Abgesandte von Großfirmen behilflich sind, die Gesetze zu schreiben. Dies wäre, nach meiner Meinung, eine wunderbare Basis für eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA.

So gesehen, kann einem Herr Trump nur leidtun, denn jetzt kommt die Stunde der Wahrheit, wo er versuchen muss, seine Versprechungen in die Tat umzusetzen. Denn bei 50% der Wähler, die für ihn gestimmt haben, steht er im Wort, eine Veränderung herbeizuführen. Zu beneiden ist Herr Trump also nicht. Und deshalb sollten auch wir mit einer gewissen Gelassenheit, aber auch Neugier, die nächsten Monate abwarten, um seinen Lernprozess mit Interesse zu verfolgen. Es wird Veränderungen geben. Darüber besteht kein Zweifel. Aber ob sie sich für uns so negativ darstellen werden, wie sie derzeit in der Presse und von selbsternannten Propheten vorausgesagt werden, bleibt abzuwarten. In jedem Falle: Es wird spannend im Jahre 2017.

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

September 2016  >>

Ein Jahr der Freude

Liebe Leserinnen und Leser,

Dieses Jahr ist wirklich ein Jahr der Freude, denn zuerst wurde unsere Geschäftsführerin Frau Dr. Christiane Endrich von den Lesern der Markt &Technik zur Managerin des Jahres in der Kategorie Distribution KMU gewählt und nun konnten wir gleich sechs Plätze bei der Leserwahl der Zeitschrift Elektronik zum „Distributor des Jahres 2016“ gewinnen.

Wir möchten uns hiermit ganz herzlich für Ihre Stimmen bedanken!

Durch Ihre Abstimmung haben wir gleich 3 Mal den 1. Platz in der Produktkategorie Displays bei nachfolgenden Kriterien belegt:

• Technische Kompetenz & Support
• Produktverfügbarkeit Volumen
• Lieferservice Muster

Zusätzlich kamen wir auf den 2. Platz im Produktbereich Passive Bauelemente beim Kriterium:

• Lieferservice Volumen

und weitere 2 Mal im Bereich Displays bei den Kriterien:

• Gesamteindruck
• Lieferservice Volumen

Wir sind stolz, dass wir von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, so positiv bewertet wurden und Sie uns zu einem der herausragenden Distributoren in Deutschland gewählt haben!

Es ist auch weiterhin unser Bestreben, Sie in vollem Umfang mit unseren Produkten und Lösungen zufrieden zu stellen und Ihnen den bestmöglichen Support zu liefern.

Wir freuen uns deshalb auch, Sie auf unserem Messestand auf der electronica in der Halle 5 Stand 124 vom 08. - 11. November begrüßen zu dürfen. Wir werden dort interessante Neuheiten ausstellen, mit denen Sie unter anderem im Bereich des IoT Impulse bekommen, um im Wettbewerb der Innovationen vorne zu liegen.

W. Endrich

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Fr. Dr. Endrich Verleihung Photo: Horacio Canals / Elektronik

Juli/August 2016  >>

Danke England

Seit der letzten Endrich News, Ausgabe Juni, hat sich in Europa einiges geändert. Der von vielen befürchtete, aber von keinem erwartete Brexit wurde vollzogen. Warum danke an England? Ich glaube, dass man jetzt endlich in Brüssel zur Besinnung kommt und erkennt, dass viele EU-Bürger, natürlich konzentriert in England, mit der permanenten Einmischung der EU, selbst in die lächerlichsten Kleinigkeiten unseres Lebens, nicht mehr einverstanden sind. Die permanente Bevormundung aus Brüssel muss ein Ende haben und die beiden EU- Führer, Schulz und Junker, müssen zusammen mit den Präsidenten oder Ministerpräsidenten der 28 Mitgliedsländer, nachdenken, welche Ziele die EU in Zukunft verfolgen soll. Nach meiner Meinung ist es mit Sicherheit die Außenpolitik, Sicherheitspolitik, Handelsabkommen, wie dieses mit Kanada und U.S.A., vernünftige Regelungen bezüglich der Einwanderungen in die EU-Länder, Freiheit der Arbeitsplatzwahl in den Mitgliedsländern sowie einige Bereiche, wo eine Staatengemeinschaft von über 500 Millionen Einwohnern mehr Macht hat als die einzelnen Mitgliedsländer.

Ein weitere Punkt wäre, die Länderregierungen zu einer verantwortungsvollen Finanzpolitik zu ermahnen und zu erziehen und schließlich die Jugendarbeitslosigkeit, vor allem in den südeuropäischen Ländern, dramatisch zu bekämpfen. Das wären Gemeinschaftsaufgaben, die auch von den Bürgern jedes Mitgliedlandes verstanden und akzeptiert werden könnten und die vor allem den rechtspopulistischen Parteien in den einzelnen Ländern den Wind aus den Segeln nehmen würden.

Wir können die Zeitrechnung nicht mehr um 50 Jahre oder mehr zurückdrehen, in isolierten Ländern leben, die Zollschranken hoch setzen, den freien Warenverkehr beschränken und glauben, dass dann heile Welt besteht. Deutschland lebt vom Export und die Vollbeschäftigung, die wir heute glücklicher Weise verzeichnen können, beruht nur darauf, dass deutsche Firmen auf der ganzen Welt aktiv und bemüht sind, ihre Produkte in unterentwickelten Ländern, aber auch in asiatischen Ländern zu verkaufen. Dazu gehört aber fundamental, dass man sich, vor allem in den südeuropäischen Ländern, bemüht, die hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und die Ausbildung der Jugendlichen wesentlich zu verbessern. Unser duales Bildungssystem sollte ein Vorbild sein.

Was den Brexit betrifft: Vor wenigen Tagen hat die englische Zentralbank die Zinsen auf 0,25 % gesenkt. Die Immobilienwirtschaft und die Bauwirtschaft klagen bereits deutlich über eine beginnende Rezession, und es treten jetzt die Folgen ein, die man vor dem Brexit vielfach publiziert hat, die aber von der Bevölkerung nicht ernst genug genommen wurden. Die vorherige englische Regierung hat sicherlich viele Fehler gemacht und sich um die Wirtschaftsförderung, vor allem in den nordenglischen Provinzen, zu wenig gekümmert. Die früher florierende Stahl- und Kohleindustrie, aber auch die Werften, sind nicht mehr wettbewerbsfähig und die Regierung hat es versäumt, dort Hightech-Firmen zur Ansiedlung zu bringen. Nordirland hat schon seit Jahrzehnten durch die Senkung der Gewinnsteuern dem entgegen gesteuert und viele US-Firmen dazu bewogen, Niederlassungen in Nordirland zu gründen.

„Brexit ist Brexit", wie es in England jetzt heißt, und wir alle werden damit leben müssen. Wir dürfen trotzdem nicht vergessen, dass England unser drittgrößter Exportpartner ist und es bleibt spannend, wie sich die Austrittsverhandlungen gestalten werden. Bisher ist der offizielle Brexit, das heißt die Kündigung der EU-Verträge, noch nicht erfolgt. Wie auch immer diese Verhandlungen ausgehen mögen – für Europa, für die EU, war der Brexit von England ein Schuss vor den Bug des Establishments in Brüssel. Das kleinkarierte Reglementieren muss aufhören. Dann könnte man auch das Heer der EU-Beamten und die damit verbundenen hohen Verwaltungskosten nennenswert senken.

Leider haben die Terroranschläge in Frankreich und Deutschland sowie die Politik von Herrn Erdogan in der Türkei die öffentliche Wahrnehmung durch die Presse zum Thema EU derzeit verwischt. Nichtsdestoweniger bleibt die Forderung, dass man in Brüssel ein neues Kapitel für die zukünftige Tätigkeit der EU aufschlagen muss.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr W. Endrich

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Herr Endrich Wolfgang Endrich

Juni 2016  >>

Alles Brexit oder was?

Liebe Leser,

wenn Sie diese Zeilen lesen, wissen Sie bereits, ob sich England zum Austritt aus der EU entschieden hat, oder verbleiben möchte. Wenn man sich für den Austritt entschieden hat, gibt es einen Verhandlungsspielraum von zwei Jahren, innerhalb dessen der Austritt besprochen und reguliert werden soll. Ob es dann vollzogen wird, ist sicherlich fraglich. Es würde aber auch weitere Begehrlichkeiten in anderen Ländern wecken, denn wenige Tage nach der Volksabstimmung in England finden Neuwahlen in Spanien statt, und dort liebäugelt man auch mit einem Austritt.

Warum kommt es jetzt zu diesen separatistischen Tendenzen? Es ist sicherlich richtig, dass man bei der Gründung der EU bei aller Euphorie über den beendeten Krieg und das unsagbare Leid, das damit verbunden war, nur noch eines wollte: Frieden. Aber dies ist jetzt 70 Jahre her und die nach 1945 Geborenen wissen gar nicht, was es bedeutet, in einem Krieg zu leben. Wir alle hatten nach Kriegsende nur einen Wunsch: Nie wieder Krieg und endlich Beendigung der Feindschaft mit unseren Nachbarn. Jahrhunderte lang gab es in Europa Kriege, Eroberungskriege, Machtgelüste der Regierenden. Aber genutzt hat es in Wirklichkeit keinem. Die kaiserlich königliche österreichische Donau-Monarchie ist von der Bildfläche verschwunden, Polen wurde mehrfach auf der Landkarte verschoben, als Russland den Ost-Teil von Polen annektierte oder Deutschland Polens westliche Gebiete. Einen wirklichen Nutzen hat keiner gezogen. Deshalb war es allerhöchste Zeit und eine Großtat von de Gaulle und Adenauer, endlich Frieden zwischen den sogenannten „Erbfeinden" zu schließen. Es entstand der Wunsch, die Vereinigten Staaten von Europa zu gründen, was nach einigen Jahren 1958 schließlich in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft seinen Abschluss fand. 1993 wurde die EWG in Europäische Union umbenannt.

Vielleicht war man bei der Konstruktion und der Festlegung der Gemeinsamkeiten zu optimistisch bei der Annahme, man könne die Völker Europas unter einen Hut zwingen. Unsere Mentalitäten sind einfach zu unterschiedlich. Angefangen von den Sprachen bis hin zu Lebensgewohnheiten, haben wir ein buntes Gemisch von Menschen mit unterschiedlichen Lebenszielen und genereller Einstellung zum Leben. Und nun wurde in Brüssel eine Zentralregierung geschaffen, die sich gewaltig aufblähte und meinte, sie sollte alles innerhalb der EU regulieren. Das hat Hohn und Spott erzeugt, wie zum Beispiel die Normung der Krümmung von Bananen und Gurken.

Auf der anderen Seite hat sie viele Vorteile gebracht wie die Niederlassungsfreiheit und freie Berufswahl in allen Ländern, die Freizügigkeit des Reisens, den gemeinsamen Markt und schließlich die gemeinsame Währung, den Euro. Deutschland hat z.B. große jährliche Zahlungen an die EU geleistet, mit denen in schwächeren Ländern der Aufbau von Straßen und Infrastruktur-Maßnahmen finanziert wurden. Es wurde eine Solidargemeinschaft geschaffen, die heute der jüngeren Generation nicht verständlich genug ist. Warum sollen wir mit unserem Geld spanische Banken retten usw.?

In den einzelnen Ländern haben sich nationalistische Tendenzen in Parteigründungen gebildet, die die Vereinheitlichung Europas nicht mehr akzeptieren. Die Spitzen dieser Parteien haben es abgelehnt, die Regulierungswut aus Brüssel zu akzeptieren und dem Volk eine eigene Parteipolitik gepredigt, die völlig konträr zu der Politik des EU Parlamentes verläuft. Es sind vor allem die sozialen Aspekte, die uns heute auseinander dividieren. Zum Beispiel die wöchentliche Arbeitszeit, der Arbeitslohn, Kündigungsschutz usw. Dass die Welt von 2016 eine andere ist als die von 1945, hat man vielfach vergessen, und die vielen Vorteile der EU nimmt man als selbstverständlich an. Vor allem die südeuropäischen Staaten haben ihre Ausgaben unmäßig erhöht, um ihren Völkern soziale Leistungen zu geben, die sie nicht mehr finanzieren können, aber für Wählerstimmen nützlich waren. Man hat völlig übersehen, dass wir alle im 21. Jahrhundert von dem freien Handel leben. Deutschland ist in Folge seiner starken Industrie zu einem immer stärkeren Industriestaat aufgestiegen, was sicherlich auch der Disziplin unserer Politiker und Gewerkschaften zu verdanken ist. Aber unsere Nachbarn (Italien, Spanien, Frankreich) haben leider in dieser Hinsicht nicht mitgezogen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihren Ländern der Neuzeit, dem Welthandel und der internationalen Konkurrenz nicht angepasst.

Deutschland lebt vom Export! Unser Wohlstand begründet sich in dem gewaltigen Export, den wir jährlich realisieren, der aber nur möglich ist, weil wir bereits mit der Schulbildung und der Ausbildung von Jugendlichen weltweite Maßstäbe gesetzt haben. Anders kann man die sozialen Unterschiede unserer Nachbarländer und die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Italien, Spanien, Frankreich nicht erklären. Es wurde viel versäumt. Leider wurde den Menschen dieser Länder nicht vermittelt, dass sozialer Wohlstand nur mit harter Arbeit verbunden ist.

Vielleicht wären diese Brexit-Tendenzen Anlass für die Politiker aller Länder nachzudenken, ob man jenseits parteipolitischer Interessen nicht versuchen sollte, aus Europa doch noch eine echte Wirtschaftsgemeinschaft zu formen. Ein weiterwursteln wie bisher hat keine Zukunft und führt zum sozialen Abstieg dieser Länder.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr W. Endrich

Elektronik-Leserwahl: "Distributor des Jahres 2016"

Zum 10. Male ruft die Fachzeitschrift Elektronik ihre Leser zur Wahl „Distributor des Jahres" auf. In Zusammenarbeit mit dem FBDi wurden in diesem Jahr die Kategorien überarbeitet und erweitert, um sie an die Trends der letzten Jahre - z. B. Industrie 4.0 oder Internet der Dinge - anzupassen.

Wer hat die beste Auswahl, wer den besten Service? Bewerten Sie Ihre Handels- und Logistikpartner. Geben Sie Ihre fachkundige Meinung bis zum 22. Juli 2016 ab!

Wir würden uns freuen, wenn Sie an dieser Wahl teilnehmen und Ihre Erfahrungen mit uns beurteilen würden. Wählen Sie Ihren Spitzenreiter und gewinnen Sie attraktive Preise!

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Vielen Dank!

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Manager des Jahres 2016 Dr. Christiane Endrich, Geschäftsführerin